Pixel 6 und 6 Pro: Google lässt die Bombe platzen!

Gestern Abend stellt Mountain View erneut unter Beweis, dass man gern für eine Überraschung zu haben ist. Rick Osterloh präsentierte ohne jegliche Vorwarnung das Google Pixel 6 und 6 Pro samt neuen „Google Tensor“-Prozessor. Und neben der Bekanntgabe auf dem hauseigenen Blog, gibt es auch schon eine Produktseite im Google Store. Kaufen können wir die beiden Android 12 Smartphones aber erst im Herbst – dann auch mit den finalen Details. Ein wenig gab es jedoch schon jetzt zu erzählen.

 

So sehen das Google Pixel 6 und 6 Pro aus

Google Pixel 6

Allen voran möchten wir an dieser Stelle auch einmal hervorheben, dass der häufig gescholtene YouTuber Jon Prosser mit seinen sehr frühen Leaks im Mai zu dem Google Pixel 6 und 6 Pro komplett richtig lag. Denn genau jenes außergewöhnliche Design mit dem breiten quer über die Smartphone-Rückseite laufenden Kamera-Steg wurde so gestern Abend vom Google Senior Vizepräsident Rick Osterloh bestätigt. Ein recht ungewöhnlicher „move“, dem unter Umständen auch zu Grunde liegt, dass die meisten Details eh schon klar waren.

Google Pixel 6 Pro

Googles erster Chip heißt Tensor

Einige Neuigkeiten gab es am Ende dennoch zu berichten, wenngleich die technischen Details und die Preise noch bis zum Verkaufsstart im Herbst 2021 geheim bleiben. Google sah sich in seiner Entwicklung bei der künstlichen Intelligenz im Zusammenspiel mit dem Smartphone an seine Grenzen. Indirekt ein Tadel an Qualcomm, dessen Aktien gleich mal in den Keller gingen, sodass ein Sprecher unmittelbar via Twitter bekannt geben musste, dass Google auch in Zukunft noch mit Qualcomm zusammenarbeiten wird. Die logische Konsequenz war ein selbst entwickelter SoC-Chip, welcher innovativste KI- und Machine-Learning-Features (ML) realisieren kann. Der uns unter „GS101“-Chip auf Basis der  „Whitechapel“-Plattform bekannte SoC (System on a Chip) bekommt den Namen „Google Tensor“. Ein Tensor ist ein mathematisches Objekt aus der linearen Algebra und wurde von dem lateinischen Wort „tendere“ abgeleitet und bedeutet soviel wie „Perfekt“.

Google Tensor Chip

Das Pro-Modell bietet einen 4-fachen optischen Zoom

Google Tensor wird mit dem Sicherheitschip Titan M2 „Googles Computational Photography-Modelle bestmöglich gestalten“. Angesichts der bereits vorhandenen Kompetenz wird wohl durch die massive Kameraleiste und den nun noch größeren drei Linsen die Foto-Ergebnisse auf einen neuen Level gehoben. Osterloh verspricht für das Google Pixel 6 und 6 Pro knapp 150 Prozent mehr Licht auf dem Sensor und einen 4-fachen verlustfreien Zoom. Hier wird im Pro-Modell eine entsprechende Periskop-Kamera zusätzlich zu der Primär- und Ultra-Weitwinkel-Kamera zum Einsatz kommen.

Den Kollegen von „The Verge“ verriet man dann am Ende doch noch ein paar technische Details, wie beispielsweise ein 6,4 und 6,7 Zoll großes OLED-Display mit einer QHD-Plus-, beziehungsweise FHD-Plus-Auflösung. Die Bildwiederholrate beträgt beim Pro bis zu 120 Hertz, beim Google Pixel 6 hingegen bis zu 90 Hertz. Der Fingerabdrucksensor wird nun auch endlich unter dem Display-Glas Platz finden.

Beide Android 12-Smartphones, mit dem bereits vorgestellten „Material You“-Design, werden jeweils in drei Farbkombinationen erscheinen. Preislich werden wir uns vermutlich dieses Jahr wieder der 1.000 US-Dollar-Grenze nähern.

[Quelle: GoogleThe Verge]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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