TouchStadia: Fan optimiert Google Stadia Bedienung am Smartphone

Nur wenige Android-Smartphones sind zum zocken mit Google Stadia freigegeben. Wer einer der wenigen Glücklichen ist, dem wird dennoch schnell der Spielspaß vergehen. Grund ist die Zwangsverbindung zwischen Smartphone und einem Controller. Dieses Problem ist ein Fan mit der Anwendung „TouchStadia“ nun angegangen.

Für viele geht nun die 3-Monatige Probezeit mit Google Stadia im Pro-Modus zu Ende. Sie stehen vor der Entscheidung monatlich 9,99 Euro für das überschaubare kostenlose Spielangebot zu berappen oder im kostenlosen Basic-Tarif bis auf Weiteres zu verweilen. Doch Google ist sich dieser Tatsache bewusst und konnte in den vergangenen Tagen einige positive Veränderungen vorweisen. Dazu zählt die Verfügbarkeit auf weitere Android-Smartphones außer den eigenen Pixel-Modellen.

Google Stadia am Smartphone nur mit Controller möglich

Auch bei uns in der GO2mobile-Redaktion war die Vorfreude groß, da sich das Razer Phone 2 (zum Bericht) und Asus ROG Phone 2 im Giftschrank befinden. Beides Kandidaten mit denen Google Stadia gespielt werden kann. Doch ganz so einfach wie gedacht ist es am Ende doch nicht. Denn das Smartphone dient lediglich als Monitor. Ohne ein Bluetooth oder USB-Kabel verbundenen Controller geht gar nichts. Also doch nicht mal schnell in Bus oder Bahn eine Runde „Metro Exodus“ oder „Destiny 2“ gespielt. Denn wer hat denn schon den Game-Controller mit dabei?

TouchStadia simuliert den Controller

Das dachte sich wohl auch der Kanadier Drake Luce und setzte sich an eine Chrome-Erweiterung mit dem Namen „TouchStadia“. Ihr ahnt schon das nicht einfach Google Stadia geöffnet werden und das TouchStadia-Overlay gestartet werden kann. Das Ganze funktioniert aktuell nur über den Chrome Browser im Desktop-Mode, wo in der URL ein Java-Script gestartet werden muss.

Schnell wird klar – Sicherheit ist hier jetzt auch nicht gerade groß geschrieben. Wer sich dennoch dafür interessiert, findet auf GitHub eine entsprechende Anleitung. Ich bin mir aber sicher, dass dieser Umstand auch Google bewusst ist und da „in Kürze“ etwas Offizielles folgen wird.

[Quelle: GitHub | via 9to5Google]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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