Vivo V21 5G offiziell: 44-Megapixel Selfie-Kamera für 399 Euro

Die ehemalige BBK-Tochter Vivo kündigt heute ein neues Mittelklasse-Smartphone für den deutschen Markt an. Das Vivo V21 5G beeindruckt dabei mit einer besonders hochwertigen Frontkamera mit einer Auflösung von 44 Megapixel, optischer Bildstabilisierung und einem Selfie Spotlight.

 

Vivo V21 5G

Vivo V21 5G offiziell vorgestellt

Vivo gehört zu einer der chinesischen Hersteller, welche sich bislang mit einem unüberschaubaren Produktportfolio zurück gehalten haben. Im vergangenen Jahr hat uns das ehemalige BBK-Unternehmen mit dem Vivo X51 5G begeistert (zum Test), welches als erstes Smartphone eine Gimbal-Kamera verbaut hat. Der Nachfolger – ebenfalls mit verbauter Gimbal-Kamera – befindet sich mit dem Vivo X60 Pro schon in der GO2mobile Test-Redaktion (zum Unboxing-Video). Heute nun erreicht uns die Information, dass der chinesische Konzern das Vivo V21 5G für den europäischen Raum und somit auch für Deutschland offiziell vorgestellt hat.

Vivo setzt auf ein 6,44 Zoll großes E3-AMOLED-Display von Samsung, mit einer Auflösung von 2404 x 1080 Pixel (FHD+). Die Bildwiederholrate beträgt 90 Hertz und die maximale Helligkeit bei 1.000 nits. Geschützt wird das Display durch ein Glas des deutschen Herstellers Schott (Xensation Up). Die eigentliche Attraktion dürfte jedoch die 44-Megapixel-Frontkamera oben mittig in dem Display (Punch Hole) sein.

44-Megapixel-Selfie Kamera mit OIS & EIS

Zwar ist hier nicht von der jüngst geschlossenen Kooperation mit Zeiss die Rede, es ist aber davon auszugehen, dass auch in dem Vivo V21 5G eine gewisse Expertise mit einfließt. Und so kann die Selfie-Kamera doch von einer einzigartigen optischen, als auch elektronischen Bildstabilisierung partizipieren.

Egal ob Nachtaufnahmen, Action Shots oder 4K-Videos – die Selfie-Kamera wurde entwickelt, um vielseitige Möglichkeiten zu schaffen – gerade in Umgebungen mit schwacher Beleuchtung. Der AI Night Portrait Modus nutzt einen leistungsstarken KI-Algorithmus, der das Rauschen in dunklen Bereichen reduziert, eine bessere Fokussierung ermöglicht und das Gesichts des Motivs klarer darstellt. Zudem sorgt die optische Stabilisierung der Kamera für eine längere und somit bessere Belichtung. Darüber hinaus kombiniert der Dual-Selfie Spotlight Modus das weiche Licht des Bildschirms mit zwei LEDs, die dezent in den oberen Rand des Displays eingebettet sind, um die Aufnahme von Nachtfotos und -videos noch einfacher zu machen.

Auf der Rückseite befindet sich eine 64-Megapixel-Triplekamera (f/1.79), welche von einem 8-Megapixel-Ultra-Weitwinkel- und einem 2-Megapixel-Makro-Sensor vervollständigt wird. Natürlich arbeitet auch hier eine optische Bildstabilisierung in der Primärkamera.

Vivo V21 5G

Unter der Haube gibt es weder einen typischen Exynos- noch Qualcomm-Prozessor. Vivo setzt auf den im 7-Nanometer-Prozess gefertigten MediaTek Dimensity 800U Octa-Core-Prozessor. Speichertechnische Unterstützung erhält das Vivo V21 5G von 8 GB LPDDR4X RAM und 128 GB internen UFS 2.2 Programmspeicher. Eine optionale Erweiterung via microSD-Karte ist im Hybridmode ebenfalls vorgesehen. Sprich, wahlweise zwei Nano-SIM oder eine Nano-SIM und eine Speicherkarte.

Kein Schnäppchen aber nicht uninteressant

Das 159,68 x 73,9 x 7,29 Millimeter große und 176 Gramm schwere Android-11-Smartphone bietet Platz für einen festverbauten Akku mit einer Gesamtkapazität von 4.000 mAh. Vivo packt ein 33-Watt-Netzteil dem Lieferumfang mit bei. Das kleine „Selfie-Wunder“ kann ab Juli 2021 zu einem Preis von 399 Euro in den Farben Dusk Blue und Sunset Dazzle gekauft werden. Vivo gehört zu einen der wenigen bekannten Smartphone-Marken, welche nach wie vor nicht beim Online-Händler Amazon gelistet sind. Dafür bekommt ihr die Geräte bei allen anderen Elektromärkten wie Media Markt, Saturn, Euronics oder auch Cyberport.

[Quelle: Pressemitteilung]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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