Vivo X Fold: Ehemalige BBK-Tochter präsentiert erstes Foldable

Die ehemalige BBK-Tochter Vivo hat soeben im Heimatland China das Vivo X Fold offiziell vorgestellt. Auch das Vivo X Note und das Vivo Pad waren Teil der Präsentation, doch dem 7 Zoll großem Flaggschiff-Smartphone und dem 11 Zoll Tablet widmen wir uns zu einem anderen Zeitpunkt. Hier und jetzt hat nur das erste Foldable des Unternehmens Priorität, welches mit dem aktuell schnellsten Qualcomm-Prozessor und einer überragenden Quad-Kamera mit Carl-Zeiss-Optiken präsentiert wurde.

 

Das Vivo X Fold ist offiziell

Es tut fast ein wenig weh über ein mehr als nur interessantes Smartphone zu berichten, und genau zu wissen, dass genanntes Objekt der Begierde vorerst oder sogar niemals zu uns nach Deutschland kommen wird. Denn Vivo hat in der Vergangenheit alles was nur halbwegs Premium-Niveau hatte von der deutschen Verfügbarkeitsliste gestrichen. Gleiches Schicksal dürfte wohl auch dem Vivo X Fold ereilen, was soeben als erstes Foldable des „ehemaligen“ BBK-Konzerns in China präsentiert wurde.

Das Herzstück des faltbaren Smartphones dürfte wohl das innenliegende 8,03 Zoll große LPTO-AMOLED-Display sein, welches eine 2K+-Auflösung, sowie eine maximale Bildwiederholrate von 120 Hertz bietet. Geschützt wird das Ultra-Thin-Glass von dem deutschen Glashersteller Schott. Laut dem Hersteller werden dem Panel als auch dem Scharnier 300.000 Falt-Vorgänge garantiert. Oder anders ausgedrückt, wer sein Vivo X Fold 80 mal am Tag zusammenklappt, kann dies zehn Jahre lang unbeschadet tun.

Auf der Außenseite kommt ein 6,53 Zoll großes E5-AMOLED-Display von Samsung zum Einsatz, welches ebenfalls 120 Bilder die Sekunde liefert und eine Auflösung von 2.520 x 1.080 Pixel zu bieten hat. Besonderes Augenmerk darf gern auf den 3D-Ultraschall-Fingerprint-Sensor gerichtet werden. Dieser kommt bei beiden Displays zum Einsatz, ist bedeutend schneller und bietet eine größere Scanfläche. Beide Bildschirme besitzen eine 16-Megapixel-Punch-Hole-Kamera.

Überragende Quad-Kamera lässt aufhorchen

Und da kommen wir auch schon zu dem Spezialgebiet des Vivo X Fold. Der chinesische Hersteller verbaut ein Quad-Kamera in einem links oben angeordneten kreisrundem Array. Die Hauptkamera bietet 50 Megapixel und realisiert sie durch einen 1/1,57 Zoll großen ISOCELL GN5 Bildsensor von Samsung. Er bietet eine maximale Blende von f/1.75 und wird optisch stabilisiert. Die zweite Optik beherbergt eine Ultra-Weitwinkelkamera mit 48 Megapixel, einem Sichtfeld von 114 Grad und einer Blende von f/2.2.

Vivo X Fold Quad-Kamera

Weiter geht es mit einem 12-Megapixel-IMX663-Sensor von Sony, welchem eine 2-fache Teleoptik zur Seite steht, die mit einer äquivalenten Brennweite von 47 Millimeter hervorragend für Portrait-Aufnahmen geeignet ist. Und zu guter Letzt für ein Foldable fast ein wenig unerwartet – eine 8-Megapixel-Periskop-Kamera, die einen 5fachen verlustfreien Zoom gewährleistet. Alles mit der bekannten Zeiss T*-Beschichtung für die Glas-Linsen.

Wir hatten es bereits im Abstract erwähnt – natürlich wird das Vivo X Fold von einem Snapdragon 8 Gen 1 in Kooperation mit 12 GB LPDDR5 RAM und wahlweise 256 oder 512 GB internen UFS-3.1-Programmspeicher angetrieben. Der Akku bietet eine Kapazität von 4.600 mAh und lässt sich mit maximalen 66 Watt kabelgebunden laden. Kabellos sind aber auch noch 50 Watt möglich. Ihr merkt es schon. Das erste faltbare Smartphone von Vivo lässt keine Wünsche offen. Das hat natürlich im schicken Lederimitat auch seinen Preis.

Vivo und günstig?

Das 12/256 GB Starterpaket kostet 8.999 Yuan, was in etwa 1.300 Euro entspricht und mir überraschend preiswert vorkommt. Die volle Packung mit 12/512 GB kostet hingegen 9.999 Yuan, was dann auch nur 1.450 Euro entsprechen würden. Ich denke hier werden wir wohl in Europa – wenn überhaupt – eine ordentliche Schippe drauflegen müssen. Doch vorerst werden wir das neue Vivo-Foldable eh nicht begrabbeln können.

Vivo X Fold Technische Daten

[Quelle: Vivo]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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