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Vivo X Note wurde bereits für 1.449 Euro online gesichtet

Die ehemalige BBK-Tochter Vivo plant in naher Zukunft den Verkauf neuer Android-Smartphones. Eines davon ist das jüngst im Online-Handel gesichtete Vivo X Note. Das es sich bei einem Preis von 1.449 Euro um ein ganz besonderes Smartphone handeln muss, dokumentiert nicht nur der verbaute Snapdragon 8 Gen 1 Octa-Core-Prozessor.

 

1.449 Euro für ein Vivo X Note in China gesichtet

Ich hatte es das ein oder andere Mal bereits thematisiert, das Vivo als ehemaliges BBK-Tochterunternehmen (inzwischen besteht man auf eine Eigenständigkeit) hierzulande sich einen schlanken Fuß gemacht hat. Die letzte Vivo X70 Series hat man hierzulande nicht mit einem kaufbaren Modell bedacht. Es sei denn, man greift auf Importhändler wie TradingShenzhen* zurück, wo auch unser Vivo X70 Pro+ herkommt. Doch es scheint, dass die anstehende Vivo X80 Series im Heimatland China nicht die einzigen Flaggschiffe sein werden. Im hauseigenen Vivo-Online-Store hatte der Konzern bereits ein Vivo X Note für 9.999 Yuan im Angebot. Das sind umgerechnet 1.449 Euro, was für ein Android-Smartphone welches in China verkauft wird, verdammt viel Geld.

Bei diesem Preis könnte man meinen, es handelt sich um ein faltbares Smartphone. Doch um das unlängst kolportierte Vivo X Fold handelt es sich nicht. Vielmehr um das noch im Februar angekündigte Vivo NEX 5. Doch allen Anschein nach hat Vivo die Marke „NEX“ eingestampft  und mehr oder weniger in „Note“ umbenannt. Auch die seinerzeit angekündigten Preise scheinen nun plötzlich nicht mehr zu stimmen. Denn wenngleich das Vivo X Note bereits aus dem Online-Angebot entfernt wurde, dokumentiert folgender Screenshot das vermeidliche Schnäppchen.

Vivo X Note

 

Aus einem NEX wird ein Note X

Die nun bekannten Daten zu dem eigentlichen Flaggschiff-Smartphone sind ein 7 Zoll großes AMOLED-E5-Display, mit einer Auflösung von 3.200 x 1.440 Pixel. Oben mittig gibt es eine Punch-Hole-Kamera mit einem 32-Megapixel-ISOCELL-GD2-Sensor. Frontkamera und Panel stammen von Samsung und ist mit LPTO 2.0 ausgestattet, welches eine variable Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz realisiert. Somit kommt das Device, welches man vor ein paar Jahren noch als Tablet tituliert hätte, mit einer Größe von 168 x 76 x 9,2 Millimeter und einem Gewicht von 221 Gramm zum Kunden. Demzufolge passt auch ein festverbauter Akku mit einer Kapazität von 5.000 mAh spielend in das Gehäuse. Geladen wird mit maximalen 80 Watt.

Vivo hält an seiner Partnerschaft zu dem deutschen Optik-Spezialisten Carl Zeiss fest und präsentiert eine 50-Megapixel-Hauptkamera, welche durch einen Samsung ISOCELL GN1-Sensor realisiert werden soll, die eine maximale Blende von unglaublichen f/1.3 bei einer optischen Stabilisierung bieten soll. Ein Sony IMX596 soll mit einer 48 Megapixel Auflösung für Weitwinkelaufnahmen zuständig sein und ebenfalls optisch stabilisiert werden. Zwei weitere Kameras werden mit Zoomfunktionen ausgestattet sein.

Quad-Kamera mit Fokus auf Nachtfotografie

Ein IMX663 Image Sensor gepaart mit einer 12-Megapixel-Auflösung für einen 2-fachen verlustfreien Zoom und einer Portrait-Funktion, sowie einem 8-Megapixel-Telefoto-Sensor. Auch dieser OmniVision OVD8A10 Sensor bietet eine optische Bildstabilisierung, was demzufolge allen vier Optiken zuteil wird. Zusätzlich bietet das Vivo X Note eine 5-fach verlustfreie, 10-fache hybride und 60-fach digitale Vergrößerung. Man könnte also meinen, da strebt jemand den erst kürzlich errungenen Platz 1 im DXOMARK an.

Vivo X Note

Eingangs bereits erwähnt – ein verbauter Snapdragon 8 Gen 1 Octa-Core-Prozessor, welcher in der 9.999 Yuan-Variante 12 GB LPDDR5 RAM und 512 UFS 3.1 Programmspeicher an Bord hat. Nur zur Vervollständigung der technischen Daten: Das im blauen Kunstleder gehaltene Vivo X Note besitzt eine IP68-Zertifizierung gegen das Eindringen von Staub und Wasser. Es soll noch diesen Monat (März) in China in dem Handel erscheinen, was ja im Grunde mit dem kurzen Auftritt bereits geschehen ist. Ein deutscher Vertrieb scheint angesichts der Lage ziemlich unwahrscheinlich.

[Quelle: Sina Weibo | via GizmoChina]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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