Wird das Google Pixel 6a zum Flaggschiff-Killer?

Rund um den Globus wartet man gespannt auf das Google Pixel 6a. Eigentlich ein „preiswerter“ Abkömmling der Pixel 6 Series, scheint er dieses Jahr viel DNA seiner großen Geschwister zu bekommen. So soll das „Budget“-Smartphone beispielsweise den identischen Google Silicon 101 Tensor-Chip erhalten, was das Device zum neuen Flaggschiff-Killer machen könnte.

 

Lange warten müssen wir nicht mehr

Nur noch wenige Wochen und der Google und Alphabet CEO Sundararajan Pichai wird die vom 11. bis zum 12. Mai gehende Google I/O 2022 eröffnen. Während letzte Gerüchte neben der Präsentation der Google Pixel Watch auch das Google Pixel 6a Smartphone vorhersagen, sind schon alle ganz aus dem Häuschen. Naja, zumindest echte Google- und Android-Fans. Denn im vergangenen Jahr wollte man uns das „preiswertere“ Pixel-Smartphone nicht verkaufen. Dieses Jahr aber sehr wohl. Und da flächendeckend trotz vieler Bugs (die tatsächlich nur einige Wenige betreffen) das Google Pixel 6a als das Smartphone mit den besten Kamera-Ergebnissen gekürt wurde, erwarten wir von dem Google Pixel 6a ähnliche Fähigkeiten.

Das Pro-Modell ist aktuell ab 819 Euro und das Basismodell anstelle der 649 Euro, für 569 Euro im Google Store zu bekommen. Das sind für Mountain View recht günstige Preise. Das Google Pixel 6a sollte zumindest darunter bleiben, wird aber dennoch den identischen im 5-Nanometer-Prozess gefertigten Google Tensor GS101 Octa-Core-Prozessor an Bord haben. Dieser SoC (System on a Chip) bietet dank zwei ARM Cortex-X1-Kernen mit einer maximalen Taktfrequenz von 2,84 GHz (zzgl. 2x A76/4x A55) und einer ARM Mali-G78-GPU (Graphics Processing Unit) mit 20 Kernen, samt Titan M2-Sicherheits-Chip genügend Power auf Flaggschiff-Niveau. Erste Benchmark-Tests haben dem „kleineren“ Modell sogar minimal bessere Ergebnisse beschert.

Google Pixel 6a schlägt das Pixel 6 im Benchmark-Test

Google Pixel 6a im Benchmark

Das AMOLED-Display wird vermutlich eine Diagonale von 6,2 Zoll und eine Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixel bei einer maximalen Bildwiederholrate von 90 Hertz besitzen. Damit ist das Pixel 6a mit 152,2 x 71,8 x 8,7 Millimetern deutlich kleiner, was viele potentielle Käufer anlocken wird. Die oben mittig im Display (Punch Hole) positionierte 8-Megapixel-Frontkamera dürfte dank IMX355 Imagesensor von Sony mit einer Blende von f/2.4 identisch zum Basismodell sein. Bei der Hauptkamera wird es jedoch Abstriche geben.

Hier wird Mountain View zwei 12-Megapixel-Kameras verbauen. Die Hauptkamera generiert Fotos durch einen Sony IMX363 Bild-Sensor (f/1.7) und die Ultra-Weitwinkel-Optik (114°) durch einen IMX386, ebenfalls von Sony. Auch der Arbeitsspeicher wird mit 6 GB unter den beiden größeren Brüdern liegen. Die internen 128 GB UFS-3.1-Programmspeicher haben sie dann aber wieder gemein. Der Akku wird zur Vervollständigung der technischen Daten eine Kapazität von 4.800 mAh haben und so auch nicht aus der Reihe tanzen.

Wird das Google Pixel 6a ein Flaggschiffkiller?

Nun – der identische Prozessor sprechen laut Benchmark-Test schon einmal dafür. Auch die Optik bleibt gleich, welche viele bereits positiv bewertet haben, da das Smartphone dank breitem Kamerasteg nicht mehr auf dem Schreibtisch kippelt. Der geringere Arbeitsspeicher dürfte in der Nutzung kaum auffallen. Die mindere Dual-Kamera schon. Obwohl ich mir sicher bin das Google auch hier softwaretechnisch viel kompensieren wird. In sofern dürfen wir schon sehr gespannt auf das Google Pixel 6a sein.

[Quelle: Android Police]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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