Xiaomi 12S Ultra: Das Kamera-Flaggschiff ist offiziell

Lang hatte sich das ultimative Kamera-Flaggschiff hinter dem Namen 12 Ultra versteckt – offiziell wurde es aber heute nun mit der Bezeichnung Xiaomi 12S Ultra. Drei 50-Megapixel-Kameras kommen uns vom 12 Pro bekannt vor. Doch in dem vor wenigen Minuten in China offiziell vorgestellten Android-Smartphone versteckt sich unter anderem ein 1 Zoll großer Bildsensor von Sony der einiges zu einem Unterschied beitragen sollte. Das ein solches Flaggschiff nicht ganz billig werden wird, war wohl jedem im Vorfeld klar. Oder?

 

Das Xiaomi 12S Ultra ist endlich offiziell

Ohne das Xiaomi 12S Ultra einmal in der Hand gehabt zu haben, bin ich schon jetzt der Meinung das hier dem chinesischen Smartphone-Hersteller etwas ganz Großes gelungen ist. Klar – ein 6,73 Zoll großes E5-AMOLED-Display mit einer 2K-Auflösung (3.200 x 1.440 Pixel) und einer maximalen Bildwiederholrate von 120 Hertz sind auch eine tolle Sache. Aber machen wir uns nichts vor, heute will uns der schöne Rücken entzücken. Das zum einen wegen dem optisch nach schwarzen oder grünen aussehenden Leder, was am Ende aber „nur“ Nylon ist und natürlich angesichts dem imposanten kreisrunden Kamera-Array.

Ein Zoll Image-Sensor von Sony – optimiert durch Leica

Darin befindet sich die im Vorfeld beworbene 50-Megapixel-Hauptkamera, welche mithilfe des 1 Zoll großen Sony IMX989 Bildsensors vermutlich die besten Fotos erstellen wird, die aktuell von einem Smartphone überhaupt möglich sind. Zusätzlich stehen zwei 48-Megapixel-Kameras zur Seite. Eine Ultraweitwinkel- und eine Telephoto-Kamera mit einem 5-fachen verlustfreien Zoom. Die Primär- als auch die Periskop-Kamera bieten eine optische Bildstabilisierung. Die jüngst geschlossene Kooperation mit dem deutschen Kamera-Experten Leica zeigt auch schon die ersten Früchte mit Leica Summicron-Objektiven und unterstützten Leica-Bildgebungsprofilen. Den Endverbraucher:innen stehen somit  zwei fotografische Stile mit „Leica Authentic Look“ und den „Leica Vibrant Look“ zur Verfügung.

Xiaomi 12S Ultra Camera

Ganz nebenbei gibt es auf der Front eine 32-Megapixel-Kamera oben mittig im Display (Punch Hole) positioniert. Das Xiaomi 12S Ultra hat wirklich von Allem nur das Beste. So kommt als Antrieb der jüngst von Qualcomm präsentierte Snapdragon 8+ Gen 1 Prozessor in dem erstes Smartphone weltweit zum Einsatz. Mit ihm die bereits genannten Farboptionen „Classic Black“ und „Verdant Green“ mit wahlweise 8/256 GB oder 12 GB RAM und 512 GB internen Programmspeicher. Der Akku bietet eine Kapazität von 4.860 mAh. Man wird wohl später 5.000 mAh in den Datenblättern finden, welche mit einem 67-Watt-Netzteil entsprechend schnell geladen werden können. Auch die kabellose Ladung ist mit bis zu 50 Watt möglich. Für eine optimale Akkunutzung ist zusätzlich der proprietäre Xiaomi Surge G1 Chip verbaut.

Preise und Verfügbarkeit

Natürlich sorgen auch in dem IP68 zertifizierten Xiaomi 12S Ultra die Kollegen Harman & Kardon für einen optimalen Stereosound. Was laber ich hier überhaupt noch lang um den heißen Brei. Ihr wollt doch auch nur den Preis von mir hören, oder? Der ist für das Basismodell 5.999 Yuan (ca. 560 Euro) und für die volle Hütte mit 12 GB RAM und 512 GB internen Programmspeicher 6.999 Yuan, was dann in etwa 1.000 Euro wären. Whoot? Das ist jetzt aber echt mal preiswert. Ich dachte das wird deutlich heftiger. Soviel ist ja das Leica-Logo allein schon wert. Nur zur Erinnerung: das Xiaomi 12 Pro hatte seinerzeit mit 12/256 GB 5.399 Yuan (ca. 770 Euro) gekostet. Na mal sehen was Kollege TradingShenzhen aufruft. Zu einem globalen Launch erwartungsgemäß kein Wort. Die deutsche Presseabteilung schürt mit dem Satz „Das Xiaomi 12S Ultra wird zunächst in China verfügbar sein“ maximalen Optimismus in unseren mit Hoffnung getränkten Herzen.

Xiaomi 12S Ultra

[Quelle: Pressemitteilung]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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