Xiaomi Mi 10 Ultra: Und es kommt doch zu uns!

Aktuell verbreiten die Medien die Nachricht, dass die beiden Jubiläums-Smartphones, das Xiaomi Mi 10 Ultra und das Redmi K30 Ultra nicht außerhalb von China erscheinen würden. Das halten wir so für falsch und erklären warum.

Schaut man aktuell bei den Medien-Kollegen rechts und links einmal vorbei, dann wird dort aktuell die Nachricht verbreitet, dass das neue Xiaomi-Flaggschiff in Form des Xiaomi Mi 10 Ultra nicht außerhalb von China erscheinen wird. Diese Nachricht stimmt unserer Meinung so nicht. Das Mi 10 Ultra, als auch das Redmi K30 Ultra werden global und auch hier in Deutschland erscheinen. Doch wie kommen wir zu der steilen These, wenn doch der Initiator dieser Meldung – die Kollegen von GSMArena – ganz was anderes behaupten?

 

Punkt 1, warum das Xiaomi Mi 10 Ultra zu uns kommt

Gleich mehrere Punkte die dagegen sprechen – und ich betone an dieser Stelle dass es sich hier um meine ganz persönliche und exklusive Meinung handelt. Zu allererst denke ich das es sich bei dem Gespräch mit einem (unbekannten) Xiaomi-Vertreter, um ein Kommunikationsproblem handelt. Der Mitarbeiter wird mit Sicherheit gemeint haben, dass er noch keinen Termin für einen globalen Release nennen kann. Denn auch ohne dabei gewesen zu sein, bin ich mir ebenfalls sicher, dass die Frage recht plump nach dem globalen Verkaufsstart war.

Punkt 2 pro Global Edition

Ein weiterer Punkt – und der ist vermutlich am meisten zu vernachlässigen – gab es derartige Ankündigungen bei Xiaomi schon häufiger, ein Smartphone nicht für den Weltmarkt zu produzieren. Am Ende trat aber meist das Gegenteil ein. Xiaomi veröffentlichte derart viele Smartphones, teilweise unter anderen Namen mehrfach, sodass der Kunde am Ende komplett die Übersicht verloren hat.

Xiaomi Mi 10 Ultra

Der Xioami-CEO selbst gibt uns den Global-Release zu verstehen

Der letzte Punkt ist das Totschlagargument schlechthin. Es ist der Xiaomi-CEO Lei Jun selbst, der sich bereits im Vorfeld zu dem Thema auf dem sozialen Netzwerk Sina Weibo geäußert hat. Da ging es praktisch um Fragen aus der Community, die der CEO beantwortet hat. Auf die Frage der Namensentstehung, antwortete Lei Jun, das er zwei Namen in der engeren Auswahl hatte. „Supreme Edition“ oder „Commemorative Edition“. Am Ende kam er zu dem Entschluss beide Namen in „Supreme Commemorative Edition“ zu kombinieren.

Er gab aber auch bekannt einen englischen Namen für das Gerät zu haben. Der ist wie wir heute alle wissen Xiaomi Mi 10 Ultra. Ebenfalls gab er auf die Frage, ob es denn eine limitierte Version sei, die Antwort: „Wir haben genug vorbereitet, also macht euch keine Sorgen“. Für mich hört sich das alles nach globaler Version an.

Es kommt – wenn nicht dann TradingShenzhen

Ich lege mich fest: Zumindest das Xiaomi Mi 10 Ultra kommt nach Europa und auch Deutschland. Einen Termin? Zum Weihnachtsgeschäft. Wer mir nicht glaubt, kann sich das Smartphone gern bei unserem Test-Sample-Spezialisten TradingShenzhen kaufen. Also beide. Das Xiaomi Mi 10 Ultra* in allen Speicherkonfigurationen und das Redmi K30 Ultra mit Snapdragon 865* und mit MediaTek Dimensity 1000+*.

Wichtig dabei zu wissen: Es gibt kein LTE-Band 20, was eben nur in den D/A/CH/-Ländern verwendet wird und sonst nirgendwo. Und vermutlich wird trotz NFC (Near Field Communication) kein Google Pay funktionieren. Stichwort Widevine Level 3 Zertifikation. Und – es ist vorab nur die chinesische oder englische Sprache verfügbar. Das würde sich auch nur ändern, wenn es eine Global-Version des Ultra geben würde, womit sich hier dann wieder der Kreis schließt.

Edit (10/09/20):
Inzwischen ist das Xiaomi Mi 10 Ultra bei uns in der Redaktion eingetroffen. Ein DRM Test zeigt, dass es Widevine Level 1 hat. Auch der SafetyNet Test verlief positiv. Google Pay ließ sich trotzdem nicht aktivieren.

[Quelle: Glaskugel]
*Hinweis: Der Artikel beinhaltet Affiliate-Links zu Händlern. Bei einem Kauf eines Geräts über einen solchen Link unterstützt ihr GO2mobile. Für euch entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten.

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

2 Gedanken zu „Xiaomi Mi 10 Ultra: Und es kommt doch zu uns!

  • 10. September 2020 um 15:52
    Permalink

    Hey laut China-Gadgets Testbericht hat das mi 10 ultra widevine level L1. Woher hast du die Info mit Level 3?

    Nach meiner Recherche hat das widevine Level auch nichts mit Google Pay zu tun…

    Antwort
    • 10. September 2020 um 16:30
      Permalink

      Danke für Deinen Kommentar!
      Den Level habe ich nicht verbindlich. Ich habe nur festgestellt das auf unserem Gerät GPay nicht geht. Darauf war die Antwort von TradingShenzhen, dass es am Level liegt.
      Habe es gerade mal getestet: Ist in der Tat Level 1.
      Und was ist dann das GPay Problem?
      SavetyNet Test ist auch okay.

      Antwort

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