Xiaomi Poco F2 Pro erscheint in Kürze – und erneut nur eine Kopie

Der chinesische Hersteller Xiaomi scheint gefühlt jeden Tag ein neues Smartphone zu präsentieren. Heute ist es das Xiaomi Poco F2 Pro welches nun unter dem Motto „Wake up POCO!“ global angeteasert wird. Doch erneut erhöht das Unternehmen das Verwirrspiel und präsentiert uns nicht ein neues Smartphone, sondern das Redmi K30 Pro unter einem anderen Namen.

Vergangene Woche hatte uns Xiaomi gleich drei neue Smartphones vorgestellt. Das Xiaomi Mi Note 10 Lite, ein Redmi Note 9 und ein Redmi Note 9 Pro. Nicht nur das die „Note“ Bezeichnungen untereinander zu Verwirrungen am Kunden führen, nein das Unternehmen tauscht bereits existierende Smartphones unter wechselnden Modell-Bezeichnungen. Um euch hier noch einen Überblick zu verschaffen, posten wir bei Neuvorstellungen ab sofort eine übersichtliche Tabelle mit den technischen Daten. Heute nun dürfen wir den Nachfolger des legendären Poco F1 – auch Pocophone genannt – das Xiaomi Poco F2 Pro erwarten. Doch das in Kürze erscheinende Smartphone wird wohl nur ein umgelabeltes Redmi K30 Pro.

Bitte nicht verwechseln mit dem Realme X50 Pro welches ebenfalls in Kürze nach Deutschland kommt aber eine Oppo-Tochterunternehmen ist. So wie Poco und Redmi eine Xiaomi-Tochter oder Sublabel sind. Im Übrigen ist das in Indien veröffentlichte Poco X2 nun doch nicht mit dem Poco F2 zu verwechseln, da dieses ja keinen Flaggschiff-SoC (System on a Chip) verbaut hat. Ebenfalls wird neben dem F2 Pro auch ein Poco F2 erwartet, das aber nur in einigen Regionen erscheint, da ohne LTE-5G-Unterstützung. Nun aber zum Xiaomi Poco F2 Pro aka Redmi K30 Pro.

Technische Daten des Redmi K30 Pro aka Xiaomi Poco F2 Pro

Xiaomi Redmi K30 Pro

  Redmi K30 Pro (Poco F2 Pro) Redmi K30 Pro Zoom Edition
Processor Snapdragon 865 Octa-Core (7nm)
1x ARM Cortex A77 max 2,84 GHz
3x ARM Cortex A77 max 2,42 GHz
4x ARM Cortex A55 max 1,8 GHz
Adreno 650 GPU (587 MHz)
Screen 6.67 Zoll Full-screen AMOLED Display
20:9 2.400 × 1.080 FHD+
60 Hz refresh rate, 180 Hz touch sampling rate
5000000:1 contrast ratio
1200nit max brightness
DCI-P3 and HDR10+ support
360° Triple ambient light sensor
Corning® Gorilla® Glass 5
TÜV Rheinland Low Blue Light Certification
Body Skyline Blue, Lunar White, Space Grey AG, Interstellar Purple AG
Corning® Gorilla® Glass 5, IP53
Dimension 163,3  x 75,4  x 8,9 mm,
218 g
Bands SA+NSA dual mode 5G
Support n1/n3/n41/n78/n79
Support Wi-Fi 6 and MultiLink Technology
Proof TÜV Rheinland low blue light certification
Storage LPDDR5 + UFS 3.1
LPDDR4x + UFS 3.0 on 6 GB+128 GB variant
Heat dissipation Vapor Chamber + Graphite + Multiple-layer graphene
LiquidCool 2.0 – Vapor Chamber + 6-stack graphite + graphene
Rear camera 64 MP Sony IMX686
13 MP ultra-wide sensor, 123°FOV
5 MP macro sensor, AF3-10cm
2 MP depth sensor, 1.75 μm
64 MP Sony IMX686 with OIS support
13 MP ultra-wide sensor, 123°FOV
8 MP telephoto sensor, 30x digital zoom
with OIS support
2 MP depth sensor, 1.75 μm
Front camera 20 MP pop-up camera
Connectivity Multi-functional NFC
IR blaster
Unlock Ultra-thin in-screen optical fingerprint sensor
Charging 4.700 mAh battery
33W fast charge 63min to 100%
33W in-box charger
no Qi-support
Audio 1216 Linear speakers
Flexible rear cavity
3,5mm Headphone jack
Hi-Res Audio certification
Motor Z-axis linear haptic motor
System MIUI 11 based on Android 10
Preis 649 Euro 6/128 GB
749 Euro 8/256 GB
8GB+128GB LPDDR5/UFS-3.1
8GB+256GB LPDDR5/UFS-3.1

Es wird fast doppelt so teuer

Die beiden Preis stammen aus Portugal. Dort herrscht aber ein sehr hoher Steuersatz, der bei dem Tabellen-Preis bereits mit einkalkuliert ist. Für Deutschland könnte also dieser noch ein Stück runter gehen. So wären 599 Euro und 699 Euro durchaus denkbar. Dennoch ist das Xiaomi Poco F2 Pro fernab von dem einstigen Flagship-Killer-Status, durch den das Poco F1 im Herbst 2018 für knapp 330 Euro bekannt geworden ist. Ist erneut der Snapdragon 865 Prozessor der Preistreiber? Warten wir es ab.

[Quelle: POCO | via 4GNews ]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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