ZTE Axon 40 Pro – die kleine Schwester zeigt sich Verkaufsbereit

Wer sich aufgrund unseres ausführlichen Tests des ZTE Axon 40 Ultra auf die Homepage des chinesischen Hersteller verirrt, wird feststellen das sich ab sofort auch das ZTE Axon 40 Pro bestellen lässt. Das Smartphone bietet zu einem noch günstigeren Preis ein besseres Display und Spart derweil am unnötigen Snapdragon 8 Gen 1 Prozessor. Aber auch sonst steht die obere Mittelklasse recht stabil da.

 

Auch das ZTE Axon 40 Pro ist nun käuflich

Das ZTE Axon 40 Pro und Ultra wurde im Heimatland China bereits Anfang Mai offiziell vorgestellt. Hierzulande offeriert man der potentiellen Kundschaft die beiden Smartphones auf Raten. Das Ultra-Modell im vergangenen Monat allen voran, gefolgt von der preiswerteren Pro-Version in diesem Monat. Wer auf die ZTE-Homepage geht, wird tatsächlich auch die 162,9 x 72,9 x 8,46 Millimeter „kleinere“ Schwester zum Kauf angeboten bekommen. Ein offizieller Launch hat jedoch noch nicht stattgefunden. Allerdings scheint das Unternehmen angesichts der Null-COVID-Strategie in China ein wenig unterbesetzt. Anfragen im Bezug auf unser getestetes Axon 40 Ultra blieben bislang auch unbeantwortet.

ZTE Axon 40 Ultra im Test: Der Unbekannte stellt sich vor

Das ZTE Axon 40 Pro ist technisch ein wenig schlechter ausgestattet. So gibt es beispielsweise anstelle des Snapdragon 8 Gen 1 „nur“ einen Snapdragon 870 Octa-Core-Prozessor. Dass das aber in der Realität gar keinen Nachteil mit sich bringt, zeigte unser Test. Der Flaggschiff-SoC (System on a Chip) wird auf eine maximale Taktfrequenz von 2,84 GHz gedrosselt. Mit der also ebenbürtigen Snapdragon 870 CPU (Central Processing Unit) gehen wahlweise 8/128 GB für 499 Euro oder 12/256 GB (LPDDR5+UFS3.1) für 599 Euro einher.

Das Pro besitzt sogar das bessere Display

Bei dem 6,67 Zoll großem AMOLED-Display ist sogar eine Steigerung gegenüber dem Ultra zu verzeichnen. Nicht in der Auflösung. Die beträgt auch hier 2.400 x 1.080 Pixel (FHD+) bei einer maximalen Helligkeit unter Sonnenlicht von 1.100 nits. Nein – es ist die Bildwiederholrate die im Pro-Modell satte 144 Hertz anstelle der 120 Hertz des Ultras bietet. Beide sind oben mit einer 16-Megapixel-Frontkamera ausgestattet, wobei diese Im Ultra unsichtbar hinter dem Display versteckt ist. Im Pro ist es eine „gewöhnliche“ Punch-Hole-Kamera oben mittig positioniert.

ZTE Axon 40 Pro

108-MP-Quad-Kamera mit nur 3 Optiken

Auf der Rückseite gibt es dann eine Quad-Kamera in zwei aktuell trendigen Rundungen verteilt. Obwohl man die vierte Tiefenkamera (2 MP) nicht wirklich als eine solche werten sollte, da sie die Berechnungen für schöne Portraitaufnahmen liefert. Daher auch ihre Position außerhalb der beiden objektivartigen Rundungen unter dem LED-Blitzlicht. Als Primärkamera kommt ein 1/1.52 großer Image-Sensor zum Einsatz, der eine Auflösung von 108 Megapixel bei einer Pixelgröße von 2,1 Mikrometer und einer Blende von f/1.89 bietet. Schützenhilfe bietet eine 8-Megapixel-Ultra-Weitwinkelkamera mit einem Sichtfeld von 120 Grad und einer äquivalenten Brennweite von 16 Millimetern. Zu guter Letzt gibt es ganz unten angeordnet eine 2-Megapixel-Makrokamera für Nahaufnahmen bis zu einer Entfernung von 4 Zentimetern.

ZTE Axon 40 Pro

Die Stromzufuhr übernimmt ein 5.000 mAh starker Akku, welcher – wenn benötigt – mit maximalen 65 Watt entsprechend schnell geladen werden kann. Da es sich hier um das identische Setup wie beim Ultra handelt, können wir eine Laufzeit von 16 Stunden (gemessen bei 60 Hz) und eine Ladegeschwindigkeit von knapp 60 Minuten (0 bis 100%) attestieren. Abschließend sei vermerkt, dass auch hier DTS:X Ultra taugliche Stereo-Lautsprecher, NFC und ein Fingerabdrucksensor unter dem Display verbaut sind. Die Preise für das in Dream black oder Crystal blue verfügbare ZTE Axon 40 Pro liegen wie bereits genannt bei 499 Euro (8/128 GB) oder 599 Euro (12/256 GB).

[Quelle: ZTE | via NotebookCheck]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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