Albion Online: Ein echtes Cross Plattform MMO

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Albion Online

Albion Online wird bahnbrechend, zumindest was die Möglichkeit angeht, dass mit verschiedenen Plattformen Spieler gemeinsam ein Spiel spielen können und das auch am Smartphone oder Tablet. Albion Online soll für die Plattformen Android, iOS, Windows PC, Linux und Mac kommen.

Am Wochenende hat Sandbox Interactive das Entwicklertagebuch veröffentlicht in dem unter anderem präsentiert wird, wie das Spiel Albion Online auf verschiedenen Plattformen laufen wird. Das beste Feature ist wohl, dass man das Spiel auf allen möglichen Plattformen spielen kann, dazu zählen Android, iOS, Mac OS, Windows und Linux. Alle Spieler sind in der selben Welt und können unabhängig vom eigenen System mit und gegen die Anderen spielen.

 

Plattform-Scharmützel in Albion Online

Albion Online orientiert sich an dem gängigsten Gameplay in dem Genre. Man kann PVE (Player vs. Environment) und PVP (Player vs. Player) spielen, Gegenstände und Rohstoffe sammeln, diese kaufen und verkaufen und Gegenstände aus gesammelten Rohstoffen herstellen. Dabei soll man selbst ganze Städte bauen können, die sich aber auch verteidigen und zerstören lassen. Die deutsche Spieleschmiede Sandbox Interactive mit ihrem Sitz in Berlin teilt mit, dass das Spiel noch im Laufe diesen Jahres veröffentlicht werden soll.

Die Grafik im Spiel ist natürlich nicht extrem hochgeschraubt, damit auch alle Plattformen damit klar kommen. Aber in dem Video und den Screenshots kann man sehr wohl erkennen, dass die Umgebung und Spielfiguren liebevoll gestaltet wurden. Weiterhin sind die Bedienelemente so angeordnet und dimensioniert, dass man auch auf Tablets gut an diese kommt und diese bedienen kann. Die Bewegung und Steuerung funktioniert mit der Maus oder dem Finger und man kann alles am Computer wie auch am Tablet durchführen, sei es das Laufen, Kämpfen, das Craften von Items oder mehr.

Was sicher gut ankommen wird ist, dass man bei Albion Online keinerlei Einschränkung bei der Ausrüstung und Kleidung seines Charakters hat. Im Gegensatz zu anderen Spielen hat man die freie Wahl zwischen Rüstung, Waffen und Fähigkeiten, ohne dass ein bunt zusammengewürfelter Charakter keinen Sinn macht. Weiterhin gibt es keine Level wie bei herkömmlichen MMOs. Man kann seine Waffen und Kleidung selbst gestalten sowie bestimmte Fähigkeiten bestimmten Gegenständen zuordnen und so die Stärke der Items verbessern. Je besser die Rohstoffe zur Herstellung werden, desto seltener werden sie und „rare“ Rohstoffe sind auch wirklich „rar“. Für Fans des Sammeln und Craften eine gefundene Herausforderung.

 

Neue Ansätze für mehr Spielspaß

Wenn man allerdings die beste und höchste Ausrüstung hat, heißt das noch lang nicht, dass kleine Spieler machtlos sind. Hier kann man im  Gegensatz zu anderen Spielen auch erheblichen Schaden bekommen. Bei Albion Online legt man auf kleine Gilden wert und auch darauf, dass große Elitegilden nicht die Übermacht im Spiel bekommen. Schließlich haben darunter die kleinen Gilden dann keine Chance und letztendlich keine Lust mehr aufs Spiel.

Das Beste zum Schluss: Das Spiel soll Free2Play werden. Man hat also keine monatliche Gebühr zu entrichten wie es sonst üblich wäre. Wie genau das Finanzierungsmodell aussehen könnte wird schon in der Community heiß diskutiert. Es wird aber auf jeden Fall auf eine Art sein die Spieler die gratis spielen möchten, nicht benachteiligt was das Gameplay und das Vorankommen im Spiel angeht. Vermutlich wird es hier hauptsächlich um visuelle Premium Features gehen, wie schönere Rüstungen oder Waffen sowie nicht essentielle Erweiterungen, die lediglich der Bequemlichkeit dienen. Die typischen InGame-Käufe sozusagen, nur ohne allzu Spielverzerrende Auswirkungen.

Wir sind jedenfalls gespannt auf die ersten Tests und hoffen, wir können auch bald in das Spiel rein schnuppern!

[Quelle: Albion Online Blog]

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Alexander ist Internetjunkie und Android Fanboy ;), der auch etliche Social Networks unsicher macht und ständig auf dem neusten Stand der Technik sein will. Beruflich ist Alex als Softwaretester unterwegs und Musikliebhaber ist er auch noch.

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