Dark: Netflix kündigt erste deutsche Eigenproduktion an

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Netflix Original: Dark

Im Kampf der Streaming-Anbieter aus dem Bereich der Filme setzen Anbieter wie Amazon und Netflix zunehmend auf exklusive Inhalte wie die nun angekündigte Serie „Dark“. Im Gegensatz zu den bisherigen Eigenproduktionen soll die Serie komplett in deutscher Hand sein, was Drehorte und Produktion umfassen. Die Premiere ist voraussichtlich für 2017 geplant.

Ähnlich der jüngst angekündigten Amazon-Serie „Wanted“ mit Matthias Schweighöfer als Schauspieler, Regisseur sowie Produzent, wird die Netflix-Serie „Dark“ in Deutschland gedreht und produziert.

Als Regisseur konnte der Streaming-Anbieter den Schweizer Baran Bo Odar verpflichten, der sich 2014 mit dem deutschen Thriller „Who am I – Kein System ist sicher“ einen Namen machen konnte. Für die Produktion zeichnen sich Quirin Berg sowie Max Wiedemann verantwortlich.

Düstere Geheimnisse in Dark

Die erste in Auftrag gegebene deutsche Serie mit dem Titel „Dark“ soll zunächst zehn Folgen mit jeweils einer Stunde Laufzeit umfassen. Je nach Erfolg der ersten Staffel könnten weitere Staffeln in Auftrag gegeben werden.

In der Serie von Netflix selbst spielt in einer typischen deutschen Kleinstadt ab und dreht sich um vier dort ansässige Familien. Als zwei Kinder auf mysteriöse Weise spurlos verschwinden, wird das bisher beschauliche Leben der vier Familien aus den Fugen gerissen. Erst nach und nach offenbart sich eine sehr dunkle Seite aller Beteiligten.
Im Verlauf der Mystery-Serie von Netflix sollen die Grenzen zwischen Realität und Zeit zunehmend verschwinden, um den Spannungsbogen immer größer werden zu lassen und den Zuschauer an Dark zu fesseln.

Netflix lässt sich Zeit

Was sich in der Beschreibung auf den ersten Blick spannend anhört, ist für den Serien- und Filmfan eventuell bereits etwas vertraut. Wie Kollege André Westphal von Caschys Blog anmerkt, könnte Dark durchaus eine Mischung der Serien „Wayward Pines“ und „Broadchurch“ sein.
Auch die deutsche Version von „Twinpeaks“ wurde bereits ins Spiel gebracht.

Wie André Westphal mit anmerkt, muss das aber noch lange kein schlechtes Omen sein, eine bereits mehrfach erzählt Story neu zu interpretieren. Schließlich steht und fällt eine Serie nicht zuletzt durch ihre Inszenierung sowie dem Soundtrack als auch der Darstellung der beteiligten Schauspieler.

Drehstart ist noch dieses Jahr mit dem Ziel, dass Netflix kommendes Jahr „Dark“ fest in sein Streaming-Angebot aufnehmen kann. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass „Dark“ nicht exklusiv deutschen Netflix-Abonnenten vorbehalten bleiben soll. Das Unternehmen hegt auch den Plan, die Serie international zu vermarkten und seinen anderen Kunden zur Verfügung zu stellen, wie es heißt.

Das ist auch mit einer der Gründe, warum es seit der Ankündigung deutscher Eigenproduktionen mit dem allgemeinen Deutschlandstart von Netflix 2014 so lange gedauert hat. Man musste zunächst die Sehgewohnheiten der deutschen Nutzer analysieren um zu sehen, wie eine deutsche Eigenproduktion in das restliche Angebot des Unternehmens passt.

[Quelle: Caschys Blog]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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