Daten über Proxy: Google Chrome bekommt Turbo-Modus

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Google Chrome

Neben dem mobilen Betriebssystem Android für Smartphones, Tablets und allerlei anderer Gadgets, hat Google noch wesentlich mehr Software im Angebot wie zum Beispiel den Webbrowser Google Chrome. Mit dem ist Google seit einiger Zeit einer der großen Drei im Markt der Desktop-Browser, was man auch im mobilen Bereich mindestens erreichen will: Ganz oben mitzuspielen.

Und das hat Google auch geschafft, zumindest abgesehen von ein paar Unzulänglichkeiten ist Google Chrome ein sehr beliebter Browser. Vor allem die eingebaute Synchronisation mit dem Desktop-Pendant ist ein willkommenes Feature, sodass man überall seine Lesezeichen dabei hat. Selbst die geöffneten Tabs der anderen mit dem Google-Konto verknüpften Browser kann man einsehen. Schön zu sehen, dass Google sich dennoch nicht auf den Erfolgen ausruht und seinen Browser sowohl für den Desktop als auch für Android stetig weiter verbessert.

Einer der solche Neuerungen immer mal wieder entdeckt ist der französische Entwickler Francois Beaufort, der sich gerne mal durch den aktuellsten Quellcode von Chromium, der Open-Source-Version von Google Chrome, durchwühlt. Der gute Mann hatte unter anderem früher schon die Einführung von Google Now in den Desktop-Chrome entdeckt sowie neue Benachrichtigungen. Und hat eben jener Beaufort wieder etwas Neues entdeckt, was Google Turbo-Modus nennen wird. Ist zwar noch ziemlich am Anfang seiner Entwicklung aber er wird kommen.

Beim Turbo-Modus handelt es sich um nicht anderes als die Möglichkeit, Daten aus dem Netz in komprimierter Form auf das Gerät laden zu lassen. Die Komprimierung erfolgt dabei durch einen speziellen Proxy, wie es Opera mit seiner mobilen Version Opera Mobile schon seit etlichen Jahren handhabt. Dadurch reduziert sich nicht nur die zu übertragende Datenmenge sondern gleichzeitig werden auch noch die Ladezeiten spürbar reduziert, was vor allem bei Verbindungen per GPRS/EDGE und 3G von Vorteil sein kann. Der Turbo-Modus kann aber schon jetzt genutzt werden und wie das geht, beschreibt Beaufort in seinem Posting auf Google+.

Chrome Beta
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos
Chrome-Browser – Google
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos
Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁 #wpappbox

Links: → Store öffnen → Google-Suche
[Quelle: Francois Beaufort]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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