Google Play Services mit Kompass-Modus für PhotoSphere

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Google Play Services mit neuer Funktion für Photo Sphere und dem Android Device Manager

Vor einiger Zeit hat Google damit angefangen, verschiedene Teilfunktionen von Android und mancher Google-App auf externe APIs umzustellen, was Google als die Google Play Service API vermarktet. Diese Änderung bringt so ihre Vorteile mit sich, denn so kann Google manche Funktionen über ein simples Update der Google Play Services API freischalten und manchmal gibt ein solches Update Ausblicke auf die Zukunft.

Und diese Zukunft sieht nützliche Neuerungen für bestehende Apps vor, wie einmal mehr die Kollegen von AndroidPolice in einem ihrer bekannten APK Teardowns herausgefunden haben. Denn die Kollegen haben sich durch den Code der Google Play Services in Version 3.2.25 durchgewühlt und eine Neuerung für Photo Sphere ausfindig gemacht, die gar nicht mal so schlecht ist. Denn mit dem seit Kurzem verteilten Update spendiert Google dem Photo Sphere Viewer einen Kompassmodus, ähnlich dem Kompassmodus von Google Streetview. Ihr müsst euer Gerät lediglich in die gewünschte Richtung drehen und schon dreht sich die Anzeige einer Photo Sphere Aufnahme mit. Der neue Modus zum Betrachten einer Photo Sphere lässt sich über das Pfeile-Icon in der unteren linken Ecke aktivieren.

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Vorbereitung für das Android Management-Tool

Aber nicht nur die Unterstützung eines im Gerät verbauten Kompass ist neu beim jüngsten Update der Google Play Services. Denn die APK enthält zudem die ersten Vorbereitungen für den für Ende des Monats angekündigten Android Device Manager, mit welchem sich per Web-Interface das eigene Android-Gerät auf einer Google Maps Karte in Echtzeit orten lässt, das Gerät zum klingeln anweisen sowie komplett löschen lässt. Zumindest sind das bisher die Funktionen, die bekannt geworden sind. Gut möglich, dass Google dem Dienst weitere Funktionen spendieren wird in Zukunft.

Die Option für den Android Device Manager selbst ist als Checkbox in den Einstellungen für Geräte-Administratoren mittlerweile vorhanden aber das war es auch schon, mehr oder weniger. Daher ist die Funktion bis jetzt noch relativ nutzlos, erst wenn das zugehörige Web-Interface freigegeben wird, lässt sich mit den neuen Einstellungen etwas anfangen.

Übrigens ist es ratsam sich die Google Play Services über den Google Play Store manuell zu installieren, da Google anscheinend verschiedene Versionen der Google Play Services aktuell verteilt, die sich in den Auflösungen der Grafiken unterscheiden.

Google Play-Dienste
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos
[Quellen: AndroidPolice (1) & (2)]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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