Google Spaces: Ein Gruppen-Messenger mit Pinterest-Charme?

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GoogleEin Milliarden US-Dollar schwerer Konzern wie Google arbeitet stehts im Geheimen an neuen Projekten. Einige sehen nie das Tageslicht und andere wiederum – wie aktuell Google Spaces – werden wohl in Kürze unser Android Smartphone erfreuen. Anscheinend ist Google nun auf den Spuren von Pinterest unterwegs, um dieses soziale Netzwerk mit einem Messenger zu verbinden. Die ersten Details klingen durchaus vielversprechend für Googles neustes Android-Projekt.

Etliche Projekte von Google erleben nie ihre Veröffentlichung werden mitten in ihrer Entwicklung wieder eingestampft, was mit Google Spaces definitiv nicht der Fall ist. Denn im Google Play Store soll es bereits eine geschlossene Betaphase geben, woher auch die ersten Details sowie Screenshots der Android App kommen.

Chatten in Interessengruppen bei Google Spaces

Vereinfacht gesagt handelt es sich bei der App um einen Messenger, bei welchem man sich in verschiedenen Gruppen nach bestimmten Interessen austauschen kann. Sprich die Unterhaltungen sollen einen stärkeren Fokus auf bestimmte Themen besitzen, wobei es keine direkte Vorgaben geben soll. Das bedeutet, dass man sich sprichwörtlich über Alles unterhalten kann – sofern man ebenfalls an diesem Thema interessierte Personen findet.
Erinnert in der Tat ein wenig an Pinterest, dem sozialen Netzwerk mit den Bilder-Sammlungen zu bestimmten Themen.

Die Chat-Teilnehmer selbst scheinen vornehmlich aus den eigenen Kontakten zu stammen. Unklar ist dabei, ob man dabei nur auf Freunde im Adressbuch beschränkt ist oder ob auch Google+ Freunde dazu gehören.

Die Suche nach Personen selbst scheint nicht gerade zu den Stärken von Google Spaces zu gehören. Worin aber die Stärken von Google zum Tragen kommen sollen ist das Hinzufügen von neuen thematisch passenden Inhalten zu der Konversation mit seinen Kontakten. Dabei scheint es egal zu sein ob dies Bilder, Videos, Audio-Dateien Dokumente oder sogar Veranstaltungen sind. Denkbar wäre zudem, dass sich Google Spaces bis zu einem gewissen Grad auch in anderen Google Apps integriert, Stichwort Gmail, Google Now und der Google Kalender.

Vielmehr scheint der Messenger sich auf das Wesentliche zu beschränken und das bedeutet nun mal Chatten. Man könnte sogar soweit gehen und eine Verbindung zu den Google+ Sammlungen (zum Beitrag) herstellen, wo Google Spaces quasi als Chat-Erweiterung eingeführt oder zumindest verknüpft werden könnte.

Verfügbarkeit

Wer jetzt hofft die Sache einmal selbst ausprobieren zu können, der wird leider enttäuscht. Den Informationen von AndroidPolice zufolge wird Google Spaces auf einem eigenen Test-Server von Google getestet, auf welchen man als einfacher Google-Nutzer keinen Zugriff bekommt. Von daher sind die Bilder und Informationen der Kollegen bis auf weiteres die einzigen Details zu der neuen Messenger-App.

Wenn man sich ein wenig aus dem Fenster lehnen will ist es gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass die offizielle Vorstellung von Google Spaces zur Google I/O 2016 erfolgt. Diese findet dieses Jahr vom 18. bis zum 20. Mai wortwörtlich vor Googles Haustür statt (zum Beitrag).
Und wer weiß: Vielleicht wird der Download sogar direkt nach der großen Keynote von Google am ersten Tag der Entwickler-Konferenz schon frei geschaltet, sodass man Google Spaces umgehend ausprobieren kann?

[Quelle: AndroidPolice]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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