Mycestro bei Kickstarter: 3D-Maus für den Finger

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Mycestro bei Kickstarter

Viele richtig geile Ideen für neue Geräte oder Anwendungsszenarien kommen schon lange nicht mehr nur von den Großen der jeweiligen Branche. Zwar gilt für viele Apple nach wie vor als einer der innovativsten Konzerne aber kleine StartUps haben meistens ebenfalls sehr gute Ideen. Da es meistens an der Finanzierung scheitert, haben sich Plattformen wie Kickstarter als Finanzierungsplattformen etabliert.

Kickstarter selbst hat schon etliche Erfolgsprojekte hervor gebracht. Exemplarisch sind nur die Videospielkonsole OUYA zu nennen, die Pebble Smart Watch mit eInk-Display, der iMpulse Game-Controller für den Schlüsselbund, die alternative Router-Firmware Droidifi oder die alternative Tablet-Oberfläche Chameleon, wobei letztere bisher ein wenig hinter den Erwartungen der Nutzer und Kickstarter-Backer zurück geblieben ist. Mit Mycestro macht sich nun aber das nächste StartUp daran, die Finanzierung zur kommerziellen Realisation ihres Projektes sicher zu stellen.

Bei Mycestro handelt es sich um eine Maus, welche die Art und Weise der Benutzung einer klassischen Computer-Maus quasi auf den Kopf stellen will. Denn abgesehen von Tasten zum klicken hier und da, einem Scrollrad, programmierbaren Funktionstasten und neuen Abtasttechnologien hat sich eigentlich so gut wie nichts getan bei den PC-Nagern. Mycestro will das ändern und packt die eigentliche Maus daher an den Finger des Benutzers. Das ermöglicht neue Arten der Bedienung eines Computers, denn die Bewegungen werden mittels Gesten erzeugt und Mycestro bringt noch einen ganz gewichtigen Vorteil: Man muss beim Schrieben auf der Tastatur seinen Schreibfluss kaum unterbrechen, wenn man gerade was „erscrollen“ muss.

Die Mycestro selbst wird mittels einem Gummiband am Zeigefinger befestigt und verfügt über drei Sensor-Tasten für Vor, Zurück und die mittlere Maustaste, die für den Daumen sehr schnell zu erreichen sind. Scrollen und klicken erfolgen bei der Mycestro über entsprechende Gesten, wie man es auch sehr schön im Video der Macher sehen kann. Der Akku soll laut dem Hersteller Energie für bis zu 8 Stunden Dauerbetrieb liefern, die Verbindung der Maus selbst erfolgt via Bluetooth. Und hier wird es wieder für uns Androidler interessant, denn theoretisch müsste die Maus sich somit auch am Tablet benutzen lassen. Der Gedanke jedenfalls macht uns irgendwie hibbelig und löst das altbekannte „Haben will“-Gefühl aus.

Das Konzept und die Idee der Maus jedenfalls kam bei den Backern von Kickstarter sehr gut an, denn statt der angepeilten 100.000 US Dollar erreichte die Spendenkampagne ganze 354.000 US Dollar. Die ersten Serien-Modelle sollen laut bisherigem Zeitplan im Oktober diesen Jahres zu haben sein. Wer von der Maus jetzt schon vollkommen angetan ist, kann die Maus wahlweise für Links- oder Rechtshänder und in Schwarz oder Weiß für 79 US Dollar vorbestellen.

[Quelle: Kickstarter | via Freizeichen]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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