OnePlus One „Smash the past“ : Spenden statt zerstören!

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OnePlus One "Smash the past" für Medic Mobile

Mit seinem One hat das StartUp OnePlus aus China für ordentlich Furore gesorgt, erst Recht mit der Aktion namens „Smash the past“. 100 Glückliche sollten die Chance erhalten das Smartphone für nur einen US-Dollar zu kaufen, sollten aber im Gegenzug ihre Geräte mutwillig zerstören. Die anhaltende Kritik an der Aktion hat nun zu einem Umdenken geführt.

Das OnePlus One ist ohne Zweifel ein sehr interessantes Smartphone, sowohl auf dem nackten Blatt Papier als auch auf den ersten Bildern zum Gerät selbst. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass es für Unter 300 Euro keine bessere Technik gibt als bei diesem Smartphone und das generiert dementsprechend großes Interesse. Allerdings sorgte die Aktion „Smash the past“ für eine sehr rege Diskussion, die dem noch jungen Unternehmen eher schadete als nützte. Die verantwortlichen scheinen daraus ihre Schlüsse gezogen zu haben, denn die Auserwählten der Aktion müssen nicht mehr rohe Gewalt an ihren Smartphones ausüben.

„Smash the past“-Gewinner dürfen spenden

Wie das Unternehmen bekannt gab, kann das jeweilige Smartphone nun als Alternative gespendet werden, wer vor einer Zerstörung von iPhone 5s, Galaxy S5, HTC One M8 oder Blackberry Z30 doch noch zurückschrecken sollte. Die gemeinnützige Organisation Medic Mobile wurde von OnePlus als Partner ausgewählt, wer sein Smartphone lieber spendet als zerstört. Wenn alle 100 Gewinner der Aktion ihre Smartphones an Medic Mobile spenden, könnte die Organisation daraus gut 1.000 Handys herstellen und an bedürftige Menschen verteilen, die sich kein Handy leisten können aber dringend eines bräuchten.

Zusätzlich hat OnePlus erklärt, wie man eigentlich auf die Idee mit „Smash the past“ gekommen sei. Der Grundgedanke hinter der Idee stammt von dem Vorhaben für das OnePlus One selbst. Man wollte ganz einfach ein Smartphone bauen, welches so interessant sein sollte, dass die Kunden von OnePlus dafür ihr aktuelles Gerät zerstören würden. Das die Aktion den erhofften Effekt erzielte hat das Unternehmen von CEO Pete Lau bewiesen: Über 140.000 Interessierte haben sich für die Aktion registriert. Angesichts der möglichen Smartphones für die Aktion eine unerwartet hohe Zahl.

Trotz der kontroversen Idee von „Smash the past“ haben einige am OnePlus One Interessierte die Aktion zu Beginn nicht richtig verstanden, wie unsere kleine Videosammlung zeigt.

[Quelle: TabTech]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

  1. Jupp schreibt:

    Vielleicht gibt es andere Gründe, die zu einer Änderung der Werbeaktion geführt haben… ich könnte mir vorstellen, dass das Zerstören von Billiggeräten nicht den Erwünschten Effekt hatte, denn wer schrottet schon sein Toplevel-Gerät im Tausch mit einer 08/15 Mittelklasse?

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