Samsung: J.K. Shin muss um seinen Posten fürchten

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Das sich Samsung langsam auf dem absteigenden Ast als Smartphone-Hersteller befindet und viele der anhaltenden Probleme auch hausgemacht sind, werden sicherlich viele bereits wissen. Um dem Trend der sinkenden Umsatzzahlen entgegen zu wirken, soll die Smartphone-Sparte komplett neu umstrukturiert werden. Und J.K. Shin könnte das den Posten kosten wie es heißt.

Mehr als 60 Prozent Einbruch bei den Gewinnen im Vergleich zum Vorjahresquartal sind alles andere als schöne Nachrichten, egal um welches Unternehmen es sich handelt. Jedenfalls ist genau das im dritten Quartal 2014 der Fall gewesen bei dem südkoreanischen Konzern Samsung, der zudem rund 40 Prozent weniger Geräte seines Flaggschiffs verkauft hat als man mal eingeplant hatte. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das 12 Millionen Galaxy S5 im dritten Quartal, verglichen mit 16 Millionen Galaxy S4 im Jahr zuvor.

Neue Spitze für Samsung Electronics?

Kein Wunder das der Konzern bei solchen Ergebnissen neu strukturieren will, um die gesamten Abläufe effizienter und wieder profitabler zu machen. Eines der möglichen Szenarios wie es in Südkorea bei Samsung weitergehen könnte, involviert den derzeitigen Head of Mobile J.K. Shin. Der Mann ist zugleich einer der Co-CEOs des Gesamtkonzerns und könnte den Gerüchten zufolge von einem seiner Kollegen an der Spitze ersetzt werden. Im Gespräch ist dabei B.K. Yoon, der sich bisher für die Smasung-Sparte Appliances and Television zuständig ist, sprich für Haushaltselektronik wie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Gefriertruhen sowie für Fernseher.

Laut besagten Gerüchten würde B.K. Yoon seinen bisherigen Aufgabenbereich beibehalten, aber zusätzlich die Smartphone-Sparte unterstellt bekommen. Bei genauerer Betrachtung würde das sogar nicht einmal allzu abwegig erscheinen, da ähnliches bereits bei Google bestens funktioniert: Sundar Pichai hat als Leiter der Chrome-Abteilung letztes Jahr zusätzlich die Android-Abteilung mit übernommen und führt beides sehr gut.

Im Falle von Samsung würde das ebenfalls einiges an Sinn machen, da der Konzern schon länger seine Haushaltsgeräte mit seinen Smartphones zu koppeln versucht. Zuletzt konnte man die Fortschritte zur IFA 2014 in Berlin begutachten, wo entsprechende Geräte und Lösungen vorgestellt wurden.

[Quelle: Wall Street Journal | via phoneArena]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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