Google Pixel 6: Mountain View jetzt auf einmal schnell?

Nachdem sich das Google Pixel 4a fast ein halbes Jahr verspätet hat, scheint man in Mountain View nun bei dem Google Pixel 6 die verlorene Zeit wieder aufholen zu wollen. Denn der Nachfolger des erst vor kurzem vorgestellten Pixel 5 soll nicht im Oktober 2021 erscheinen, sondern bereits im März kommenden Jahres. Erwartet wird ein echtes Flaggschiff-Smartphone mit dem ersten Prozessor aus eigener Entwicklung.

Google Pixel 6 bereits im März 2021

Wir alle erinnern uns an das Chaos und die wiederholten Verschiebungen rund um das Google Pixel 4a. Ursprünglich geplant für den 12. Mai, erschien es erst Anfang August um gemeinsam mit dem Pixel 4a 5G und Pixel 5 im Oktober im Handel erhältlich zu sein. Nun liegt die Schuld nicht komplett allein an Google. Es war generell COVID-19 bedingt ein schwieriges Jahr für alle, außer für Amazon. Einige Entscheidungen waren aber nicht für jedermann nachvollziehbar. Aktuelle Gerüchte gehen jedoch von einer weiteren unorthodoxen Maßnahme aus. So soll das Google Pixel 6 nicht wie üblich im Oktober 2021 erscheinen, sondern deutlich früher. Um genau zu sein im März 2021. Dabei kann man den Vorgänger – das Google Pixel 5 gerade erst einmal für etwas über 600 Euro seit 14 Tagen kaufen.

Einer derjenigen, die dieses Gerücht verbreiten, ist von dieser Information – die ihn gleich von zwei von einander unabhängigen Personen mitgeteilt wurden – selbst nur schwer zu überzeugen. Kein geringerer als Max Weinbach, der sich in der Vergangenheit schon mit später eintreffenden Informationen eine gute Reputation erarbeitet hat, twittert folgenden Inhalt:

Plötzlich fügt sich alles zusammen

Nun wenn wir einen Moment in uns gehen klingt diese steile These gar nicht mehr so unwahrscheinlich. Das Google Pixel 5 ist eher obere Mittelklasse. Mountain View fehlt also ein Flaggschiff, welches das Google Pixel 6 durchaus darstellen könnte. Unter dem Gesichtspunkt bekommt auch die Aussage von CEO Sundar Pichai eine komplett andere Bedeutung. Der bestätigte bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen, dass sich im ersten halben Jahr 2021, eine drei Jahre lange Investitions- und Entwicklungszeit bezahlt machen würde.

„We’re doing some deeper investments in hardware, which some of it takes two to three years to come together. I’m excited at the terrific roadmap ahead. I think we’ve definitely shown with Pixel 4a, Pixel 5 clear value proposition and we’ll build on that. We are thoughtfully thinking about what are the important form factors, which matters“, so der Google-CEO.

Die erste Google-CPU im Pixel 6

Nun ist es allgemein kein Geheimnis mehr, dass zuletzt der Snapdragon 865 Octa-Core-Prozessor von Qualcomm ein wenig zu teuer angesetzt war. Google und auch LG boykottierten diesen SoC (System on a Chip). Google hat in diesem Zusammenhang bekannt gegeben, schon länger an einem eigenen Chipsatz mit dem Codenamen „Whitechapel“ gemeinsam mit Samsung zu entwickeln. Durchaus möglich, dass sich dieses Ergebnis nun im Google Pixel 6 wiederfindet. Es wird spannend, in wie weit sich der im 5-Nanometer-Verfahren gefertigte Google-SoC gegenüber den Snapdragon 875 und natürlich auch dem Exynos 2100 so schlägt.

[Quelle: Max Weinbach | via Notebookcheck]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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