Honor 50-Serie: Design bestätigt sich durch Studioaufnahmen

Nach wie vor gibt es von der ehemaligen Huawei-Tochter kein offizielles Lebenszeichen für eine angeblich bereits im Mai erscheinende Honor 50-Serie. Nur eine Quelle liefert bisher Informationen zu gleich drei neuen Flaggschiff-Smartphones, welche im besten Fall mit vorinstallierten Google-Diensten auch zu uns kommen. Eben jene Quelle hatte Skizzen von einer sehr außergewöhnlichen Hauptkamera veröffentlicht, welche sich nun bei einem Fotostudio-Termin zu möglichen Aufnahmen für Werbe- und Pressebilder der Honor-Smartphones bestätigt haben könnte.

 

Gibt es nach wie vor keinen Deal zwischen Google und Honor?

Wenn ihr mich fragt, ist das mit Honor noch längst nicht in Sack und Tüten, wie es uns die allgemeine Berichterstattung Glauben machen möchte. Hierbei handelt es sich aber nur um ein rein persönliches Gefühl, da ich von Honor in Sachen Smartphones nichts offizielles höre. In China wurde das Honor V40 vorgestellt, welches laut dem Honor-CEO auch in Europa als Honor View 40-Serie erwartet werden sollte. Passierte aber nicht. Stattdessen eine Absage. Seit einigen Wochen sind es ausschließlich die Kollegen von GSMArena die eine Quelle haben wollen, welche für den Monat Mai die Honor 50-Serie präsentieren will. Angeblich global und mit den Google Mobile Services (GMS).

Wo bleibt die Honor 50-Serie?

Doch wir haben bereits Mai und Honor hat sich bislang nicht einmal zu dem Thema über Twitter oder Sina Weibo gemeldet. Im Gegenteil. Eine eigens in Deutschland jüngst initiierte Pressevertretung präsentiert uns lediglich das Honor Band 6. In China gibt es mit dem Honor Pad X7 ein 8-Zoll-Tablet mit altem Android 10 Betriebssystem und Einsteiger-Technologie aus dem Jahre 2018. Kein Wort oder Leak zu dem Honor 50, 50 Pro oder Honor 50 Pro+. Bis heute. Denn eine für uns unbekannte Quelle hat auf dem chinesischen Netzwerk Sina Weibo ein sehr hochauflösendes Foto veröffentlicht, was an sich schon ein wenig ungewöhnlich ist, da im Internet in der Regel Fotos mit geringer Auflösung favorisiert werden.

Auf dem Foto (Titelbild) ist auf den ersten Blick ein professionelles Fotostudio zu erkennen, bei dem allen Anschein nach der Fotograf das Ergebnis der Session auf seinem Bildbearbeitungsprogramm begutachtet oder bereits bearbeitet. Das zu fotografierende Modell oder Objekt ist aber nicht mehr auf dem Bild. Es sei denn man zoomt auf dem „hochauflösenden“ Foto auf den Monitor des Apple MacBook Pro. Dort sehen wir allen Anschein nach die auffällige Rückseite des Honor 50, welche verdächtig mit den jüngst kolportierten Skizzen übereinstimmt.

Honor 50 Pro

Vermutlich ein erster Beweis für die neue Honor-Serie

Zu sehen eine sehr große Optik, mit zwei kleineren darunter angeordneten Kamera-Sensoren. Bei der ringförmigen Darstellung rechts wird eine magnetische zusätzliche Optik vermutet, welche von außen optional auf die große Kameraöffnung angebracht werden kann, um so eine andere adaptive Brennweite zu realisieren. Mit Sicherheit handelt es sich hier um einen „gestellten Spyshot“ der durch wie ein Wunder im sozialen Netzwerk mit einer hohen Auflösung gelandet ist. Keine andere Person, kein Honor 50 weit und breit zu sehen. Ganz abgesehen von den hohen Geldstrafen die einen Fotografen erwarten würden wenn so etwas an die Öffentlichkeit gelangt.

Honor 50-Serie im Fotostudio

Das tut aber nichts zur Sache. Denn entscheidend ist, dass dies ein erstes Lebenszeichen für die Existenz der Honor 50-Serie ist. Und meiner Meinung nach eher nach einer werbewirksamen geplanten Kampagne der Honor Marketing-Abteilung aussieht. Wir können nur hoffen, das allen Anschein nach letzte Unterschriften zwischen Honor und Google schnellstens unterzeichnet werden, damit auch wir hierzulande wieder ein Huawei Honor-Flaggschiff in den Handel bekommen.

[Quelle: Sina Weibo | via Sparrowsnews]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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