Motorola razr werden in den USA verschenkt!

Als wir das erste Mal von der Idee des Motorola razr gehört haben, waren wir begeistert. Leider ist das nun schon verdammt lang her. Doch in Deutschland ist das Foldable im Retro-Design gerade erst für satte 1.549 Euro zu kaufen. In den USA verschenkt man das „veraltete“ Android-Smartphone bereits. Was ist schief gelaufen?

Es ist ein reines Desaster was Motorola mit seinem ersten Foldable praktiziert. Vor über einem Jahr ereilte uns die Nachricht, dass Motorola allen Anschein nach gemeinsam mit dem US-Provider Verizon eine limitierte Neuauflage des legendären Motorola RAZR plant. Und zwar als Foldable. Also mit einem faltbaren Display. Die Idee hatte eine derart positive Resonanz, dass sich die Lenovo-Tochter schnell zu einem weltweiten Verkauf entschloss. Leider hat es bis zum November 2019 gedauert, bis das Motorola razr im Clamshell-Design dann in Los Angeles offiziell vorgestellt wurde. Inzwischen sind aber Samsung und Huawei an Motorola vorbeigezogen und haben ihr Foldable ebenfalls vorgestellt.

Samsung hat bereits das 2. Foldable am Start

Bis die Lenovo-Tochter vergangenen Monat das Motorola razr hierzulande für 1.600 Euro in den Handel schickte, hatte Samsung mit dem Galaxy Z Flip bereits sein zweites Foldable am Start. Und das nicht nur preiswerter, sondern auch technisch deutlich besser bestückt. Sprich, anstelle eines Snapdragon 710 Octa-Core-Prozessor mit einer maximalen Taktfrequenz von 2,2 GHz, gibt es bei Samsung einen Snapdragon 855 SoC (System on a Chip). Auch die ersten Test-Ergebnisse aus den USA ließen das razr in keinem guten Licht dastehen. So sollen nach knapp 27.000 Klapp-Zyklen bereits verdächtige Knarz-Geräusche zu vernehmen sein.

In den USA wird das Motorola razr verschenkt!

Das Feedback bekommen wir nun erneut aus den USA. Denn dort wird das Android-Smartphone nun verschenkt. Sprich wer ein Motorola razr für 1.499 US-Dollar kauft, bekommt ein zweites gratis dazu. Es sollten sich also zwei potentielle razr-Interessenten zusammen tun. Dann würden sie, sofern sie sich den finanziellen Einsatz teilen, dass Smartphone für jeweils 750 US-Dollar – also umgerechnet knapp 700 Euro bezahlen. Auch kein Schnäppchen, aber durchaus eine Überlegung wert.

Würdet ihr bei einem derartigen Angebot – sofern es denn in Deutschland verfügbar wäre – zuschlagen? Schreibt es uns in die Kommentare. Wir für unseren Teil haben trotz mehrfacher Anfrage nicht einmal eine Teststellung erhalten und können uns in sofern keinen Eindruck über das Android-Foldable verschaffen. Ebenfalls kein gutes Zeichen von einem erfolgreichen Marketing.

[Quelle: Motorola]

 

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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