Das Surface Duo von Microsoft ist uns bereits seit längerem bekannt, da die Idee eines Android-Smartphones mit zwei 5,6 Zoll großen Displays bereits schon vorgestellt wurde. Allerdings blieben technische Daten unbenannt, da der Release des Gerätes erst für Weihnachten 2020 geplant ist. Nun gibt es die ersten Informationen zu dem verbauten Prozessor und die lassen ein Nokia 9 PureView Déjà-vu zu. Ist das Smartphone bereits schon zu spät dran um noch ein Erfolg zu werden?
Im Oktober 2019 machte Microsoft das Surface Duo offiziell. Die Sensation war perfekt! Nicht nur das der Formfaktor von zwei Bildschirmen, die praktisch zu einem verschmelzen neu war, nein auch weil Microsoft sich dazu entschlossen hat eines der erfolgreichsten Betriebssysteme zu vertrauen, welches nicht aus dem eigenem Hause stammt. Die Rede ist von Android. Technische Daten gab es trotz Video-Teaser bis zum heutigen Tage nicht. Nun hat Windows Central einige interessante Informationen zu dem Gerät veröffentlicht.
Gesehen wurde das Gerät immer mal wieder von Mitarbeitern, die direkt mit dem Surface Duo vertraut sind. Nun startet Microsoft den „Take-Home-Status“, was soviel bedeutet, das auch nicht unmittelbar beteiligte Mitarbeiter das Smartphone nun testen dürfen.
Die Akku-Kapazität beträgt 3.460 mAh und lässt sich über einen verbauten USB-Typ-C-Port entsprechend schnell Laden. Ebenso gibt es zur Sicherheit einen Fingerabdruck-Scanner an Bord und die Möglichkeit das Smartphone mit einem Surface Pen zu bedienen. Als Kamera wird es oben rechts über dem Display nur eine Kamera geben. Diese bietet eine Auflösung von 11 Megapixel bei einer Blende von f/2.0. Vorinstalliert ist Android 10, wobei ein Update auf Android 11 bereits als gesichert gilt.
Kommen wir zu dem Offensichtlichen. Das Surface Duo besitzt keinen analogen Audio-Anschluss, kein NFC (Near Field Communications), keine Funktion für kabelloses Laden und auch keine Erweiterung des Speichers via microSD-Karte. Der Akku dürfte Angesichts zweier Displays zu wenig Kapazität haben und als Kamera-Wunder wird das Microsoft-Smartphone auch nicht in die Geschichte eingehen. Es kommt kein aktueller Chipsatz zum Einsatz, da die Verwendung des Snapdragon 865 den Einsatz eines 5G-Modem notwendig gemacht hätte, was in diesem Stadium der Fertigstellung nicht mehr möglich war.
Und auch in Sachen faltbarer großer Display sind wir inzwischen mit einem Samsung Galaxy Fold oder Huawei Mate Xs inzwischen deutlich weiter. Das Konzept zweier Displays verkauft sich zumindest bei LG eher schlecht. Und auch ein alter Prozessor hat schon im Nokia 9 PureView gezeigt, wie ablehnend die Kundschaft darauf reagiert. Der Preis muss schon verdammt günstig sein, wenn Microsoft halbwegs Erfolg mit seinem ersten Android-Smartphone haben will. Aktuellen Berichten zufolge soll es bereits diesen Sommer, anstelle zum ursprünglich geplanten Weihnachtsgeschäft erscheinen.
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