Samsung Galaxy Fold 2: Erste Bilder und technische Daten des Foldable

Gemeinsam mit der Galaxy S10-Serie präsentierte uns Samsung sein erstes kommerzielles Foldable. Zur Galaxy S20 Serie gab es mit dem Galaxy Z Flip ein neues Design des Foldable. Nun steht der Nachfolger mit dem Samsung Galaxy Fold 2 in den Startlöchern und wir wollen uns einmal damit beschäftigen, aus welchen Fehlern der Konzern gelernt hat und welche optischen Veränderungen vorgenommen wurden. Wir zeigen euch die ersten Renderbilder des neuesten Foldable aus dem Hause Samsung.

Neben einem unbekannten Display-Hersteller Namens Royole, der das erste marktreife faltbare Smartphone mit dem FlexPai auf den Markt brachte, war es Samsung die sich mit dem Galaxy Fold eine blutige Nase holten. Wir alle kennen den Skandal der an Zeiten des Samsung Galaxy Note 7 und explodierende Akkus erinnerte. Beim ersten Samsung-Foldable war aber von flackernde und gerissene Displays die Rede. Schnell wurden auch Fehler an dem Scharnier gefunden, sodass Samsung dazu gezwungen war den angepeilten Verkaufsstart vom 26. April 2019 bis auf Weiteres zu verschieben.

Zurück ans Reißbrett

Das Unternehmen musste zurück ans Reißbrett und präsentierte im September 2019 die überarbeitete Version des Galaxy Fold. Interessanter Weise ruhte sich Huawei im Schatten von Samsung aus. Denn auch sie hatten nahezu zeitgleich mit dem Huawei Mate X ein Foldable im Portfolio. Das wurde jedoch immer nur unter einer Glasglocke präsentiert und kam nie in die rabiaten Finger der Tester. Ohne Angaben von Gründen verschob das chinesische Unternehmen den Verkaufsstart parallel zu Samsung. Heute sind wir schlauer, da sich die überarbeitete Form als Huawei Mate Xs seit Kurzem für 2.500 Euro im Handel zeigt. Auch hier wurden Display und vor allem das Scharnier überarbeitet.

Samsung Galaxy Fold 2 mit mehr Display, Quad-Kamera und Stift

Nun wird es also Zeit, dass auch der südkoreanische Konzern das Samsung Galaxy Fold 2 offiziell vorstellt. „WindowsUnited“ ist es, die in Kooperation mit „WaqarKhan“ auf Basis der aktuellen Leak-Informationen, Patente und Gerüchte erste Renderbilder angefertigt haben, die uns schon einen sehr guten Eindruck verschaffen, was uns in Kürze erwartet. So dürfte das auffälligste Merkmal das außen deutlich größere Infinity-V-Display sein. Warum die veraltete Frontkamera ist bis dato unklar, da innen das Infinity-O-Display (Punch Hole) zum Tragen kommt. Wobei beide Technologien zeitgleich von Samsung vorgestellt wurden.

Samsung Galaxy Fold 2

Mit dem größeren Außen-Display verwandelt sich das Galaxy Fold 2 auch ohne aufklappen zum vollwertigen Smartphone. Die Rückseite erinnert mit der großen Quad-Kamera oben links deutlich an die Galaxy S20 Serie. Genauer gesagt an das Galaxy S20 Ultra mit dem 100-fachen Space Zoom. Im aufgeklappten Zustand gibt es nun noch mehr Displayfläche, da der Kamera-Steg weggelassen wurde. Mit dem nahezu randlosen Design, wird Samsung sich erneut prüfen lassen, inwieweit das Kunststoff-Glas-Gemisch verbessert wurde. In puncto Scharniere hat das Unternehmen bereits bewiesen, dass es gelernt hat.

Samsung Galaxy Fold 2

Ebenfalls erinnern uns die Renderbilder, dass Samsung dem Galaxy Fold 2 einen S-Pen beilegen will. Das unterstreicht meiner Meinung noch einmal, welche Zielgruppe das neueste Foldable sucht. Denn mit Sicherheit wird es nicht so günstig wie das Galaxy Z Flip. Stellen wir uns auf 2.000 Euro ein. Dann aber auch mit einem Snapdragon 865 Octa-Core-Prozessor und 12 GB LPDDR 5 RAM. Aber an dieser Stelle hatte ja der Vorgänger auch nicht gegeizt, sodass wir auf Seiten des internen Programmspeichers mit mindestens 512 GB – wenn nicht sogar 1 TB rechnen können. Auch die beiden fest verbauten Akkus werden gemeinsam eine Kapazität von knapp 5.000 mAh leisten.

Samsung Galaxy Fold 2

Die Farbauswahl halten wir jedoch als etwas gewagt. Schauen wir, was Samsung dazu zu sagen hat. Wenngleich es bis Freitag den 7. August für einen angepeilten Release-Termin noch ein Weilchen hin ist. Denn dass soll uns vermutlich die versteckte Botschaft im Display von WaqarKhan sagen. Oder?

[Quelle: WindowsUnited]

Beitrag teilen:

MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

shares