Xiaomi Mi 10T Pro im Test: Das ist der Weg!

Mit dem Xiaomi Mi 10T Pro und seinen Serien-Kumpanen Mi 10T, sowie Mi 10T Lite hat das chinesische Unternehmen wieder zurück zur alten Form gefunden. Waren die Vorgänger Xiaomi untypisch viel zu teuer, so kann die aktuelle Serie trotz identischen Snapdragon-865-SoC mit einem nahezu unschlagbaren Preis aufwarten. Unser Test-Modell kostet gerade einmal 599 Euro in der unverbindlichen Empfehlung und bietet dennoch Spitzenwerte bei der Bildwiederholrate mit 144 Hertz und einer 108-Megapixel-Triple-Kamera. Vielleicht ein neuer Flagship-Killer?

Frei nach dem  Motto der Mandalorianer „Das ist der Weg“, kehrt Xiaomi nach einem kleinen preislichen „Ausrutscher“ wieder zurück zur bekannten Philosophie, wofür Tausende von Xiaomi-Smartphone-Käufer das Unternehmen lieben. Hochwertige Technik, in solide verarbeiteter Qualität, zu besonders günstigen Preisen. Die aktuelle Mi 10T Serie startet bereits bei 249 Euro (Flash Sale) und endet bei 649 Euro im Xiaomi Mi 10T Pro in der maximalen Ausstattung mit 8 GB RAM und 256 GB internen Programmspeicher. Soviel haben wir in unserer Testversion nicht gebraucht, sodass bei 128 GB Flashspeicher auch nur eine unverbindliche Preisempfehlung von 599 Euro zum Tragen kommt. Bei Amazon aktuell aber auch schon für 560 Euro* zubekommen. Wir sind schon sehr gespannt, was der mögliche „Flagship-Killer“ für das Geld zu leisten vermag.

Design und Verarbeitung

Was einem bei dem Xiaomi Mi 10T Pro gleich als erstes auffällt, ein Leichtgewicht ist das 165,1 x 76,4 x 9,33 Millimeter große und 218 Gramm schwere Android-Smartphone nicht. Der Grund wird vermutlich der 5.000 mAh starke fest verbaute Akku sein. Etwas größer ist es zum Vorgänger auch geworden. Der nächste Punkt ist ein verändertes Display, ganz zur Freude der Community, wobei ich persönlich das „Waterfall“- oder „Curved“-Display immer ganz schick fand. Doch dazu gleich mehr. Der Rand rund um das Display hält sich in Grenzen und verbürgt oben noch einen recht kräftigen zweiten Stereo-Lautsprecher und jetzt kommts: Eine weiße Benachrichtigungs-LED für Anrufe in Abwesenheit, beziehungsweise Benachrichtigungen.

Farblich bietet Xiaomi mit Aurora Blue, Cosmic Black und Lunar Silver drei Farbvarianten. Laut der Presseabteilung sollen wir die schwarze Variante erhalten haben. Da auf dem Karton aber keine Angabe dazu zu finden ist, dachte ich erst wir hätten Lunar Silver erhalten. Denn je nach Lichteinfall bekommt die Rückseite schon einen Grau-Silbernen Touch. Sei es drum, die Farbe (welche auch immer) gefällt mir nicht. Vermutlich aufgrund des Corning Gorilla Glass 5 ist es nicht nur stark spiegelnd, sondern auch ein wahrer Fingerabdruck-Magnet. Ich glaube ich werde zum ersten mal das mitgelieferte Case nutzen, welches mir mit dem Schriftzug und dem geteilten Bereich sehr gut gefällt.

Die Verarbeitung an sich ist wie aus einem Guss. Keine Scharfe Kanten. Das Display – ebenfalls durch Gorilla Glass 5 geschützt – geht geradewegs nahtlos in den Aluminium-Rahmen und von da aus in die leicht gewölbte Rückseite über. Auf dieser dann oben links ein weit rausstehendes und wuchtiges Kamera-Array welches aber nur drei Kameras beherbergt. Erinnert oben mit der großen Öffnung ein wenig an die Vivo X51 Gimbal-Kamera.

Oben und unten ist das Smartphone plan, sodass es rein theoretisch auch auf dem Tisch stehen kann. Eine 3,5 Millimeter Klinkenbuchse gibt es nicht, dafür aber einen USB-Typ-C-Adapter, einen IR-Blaster oben und einen von zwei Stereo-Lautsprechern auf der Unterseite. Das Mi 10T Pro hat ein IPS-Panel verbaut, weswegen vermutlich der Fingerabdruck-Sensor auf der rechten Seite im Power- und Standby-Button verbaut ist. Darüber die Lautstärkewippe. Guter Druckpunkt und generell alle gut erreichbar.

Das Display

Wir haben es bereits angedeutet – das 6,67 Zoll große Display ist kein AMOLED, sondern ein IPS-Bildschirm. LCD-Panels sind beim Endverbraucher nicht ganz so gern gesehen, da sie augenscheinlich mehr Nachteile als ein LED-Panel bringen. Die Anzeige der schwarzen Farbe verbraucht deutlich mehr Energie, weswegen auch nie oder sagen wir mal selten, ein Always-on-Display geboten wird. So auch in unserem Fall.

Die Auflösung beträgt 2.440 x 1.080 Pixel bei einem Seitenverhältnis von 20:9. Ein echtes Highlight ist die Bildwiederholrate von 144 Hertz. Aktuell absoluter Rekord. Xiaomi bietet auf dem Sektor ein sogenannte smartes AdaptiveSync Display. Vom Prinzip optimiert das Feature die Bildwiederholrate zwischen 30 und 144 Hertz je nach Anwendung automatisch. Macht sich halt gut, wenn es darum geht Strom zu sparen.

Xiaomi Mi 10T Pro

Aber auch sonst kann das „DotDisplay“ nicht dem schlechten Ruf eines IPS-Panels erfüllen. Ganz im Gegenteil. Es hat eine hervorragende Blickwinkelstabilität, knackige Farben die auf den ersten Blick gar nicht den Unterschied erkennen lassen. Auch schwarze Farben sehen auf dem Mi 10T Pro sehr gut und intensiv aus.

Die maximale Helligkeit wird von Xiaomi mit 650 Nits angegeben. Mangels heiß glühender Sonnenstrahlen auf unseren Planeten konnte ich die maximale Helligkeit des Bildschirms unter Einfluss dieser Einwirkung nicht testen. Dennoch würde ich sie im Vergleich mit anderen Displays, welche diesen Test bereits erfolgreich absolviert haben, als ausreichend bezeichnen.

Zu guter Letzt will ich natürlich auch nicht verheimlichen, dass es sich hier um kein seitlich abgerundetes Display handelt. Unserer Leser wünschen dies mehrheitlich nicht und Xiaomi scheint auf die Community gehört zu haben.

Prozessor und Speicher

Das Xiaomi Mi 10T Pro hat ebenfalls wie das Mi 10 Pro einen Snapdragon 865 Octa-Core-Prozessor verbaut. Seinerzeit war dies der Preistreiber für UVPs bis zu 1.000 Euro. Heute allen Anschein nicht mehr. Liegt das an der Plus-Variante des 865? Unwahrscheinlich. Daran das der Snapdragon 875 kurz vor seinem Release steht? Wahrscheinlicher. Aber bis der für ausreichenden Vortrieb in einem Kunden-Smartphone sorgen kann, vergehen auch noch ein paar Wochen und Monate.

Xiaomi Mi 10T Pro

Ich kann also nur Mutmaßen das irgendwer den Aufschrei der Kundschaft gehört hat. Ob das nun in China oder in Kalifornien war, überlasse ich eurer Fantasie. Etwas schade finde ich, dass es nicht die gemeinsam mit Qualcomm entwickelte App „Game Turbo“ an Bord geschafft hat, die wir auf unserem Xiaomi Mi 10 Ultra Testgerät finden durften. Diese kann die Touch-Sensitivität, die Display-Darstellung und die GPU-Taktung modifizieren.

Gemeinsam mit 8 GB LPDDR5 RAM und 128 GB UFS 3.1 Speicher ist auf Seiten der Geschwindigkeit für alle Eventualitäten gesorgt. Schade nur dass es optional keine Speichererweiterung via microSD-Karte gibt. Man sollte also seine  benötigte Kapazität vor dem Kauf kennen und entsprechend seine Wahl zu eventuellen 256 GB treffen. Bei Kauf waren bei unserem Modell knapp 20 GB bereits belegt.

Kamera des Xiaomi Mi 10T Pro

Lasst euch nicht von der wuchtigen Hauptkamera des Mi 10T Pro täuschen. Ein schweifender Blick lässt vermuten, dass es sich hier vermutlich um eine Penta-Kamera handelt. Vielleicht auch noch mit einer Gimbal-Kamera wie die vom Vivo X51. Denn die mittig und oben angeordnete Optik innerhalb des Array lässt solche Spekulationen zu. Es ist aber „nur“ eine Triple-Kamera. Eine davon uns aus dem Xiaomi Mi Note 10 (zum Test) und Mi 10 (Pro) bekannte 108-Megapixel-Kamera. Diese hat den in Kooperation mit Samsung entwickelten ISOCELL HMX1 Sensor mit einer Blende von f/1.69 verbaut. Diesmal aber mit einer optischen Bildstabilisierung.

Xiaomi Mi 10T Pro

Weiter geht es mit einem 13-Megapixel-Ultra-Weitwinkel-Objektiv mit einer Blende von f/2.4, sowie einem 5-Megapixel-Tele-Makro-Objektiv mit der gleichen Blende. Diese hat schon im Poco F2 Pro für hervorragende Nahaufnahmen gesorgt, weswegen sich wohl Xiaomi dafür entschieden hat. Auf der Vorderseite gibt es eine 20-Megapixel-Kamera oben links im Display (Punch Hole) mit einer Blende von 2.2.

Frontkamera

Fangen wir doch auch gleich mit der an, da ich persönlich nicht so großen Wert auf dessen Ergebnisse lege. Ich bin mir aber auch bewusst, dass Influencer und solche die es noch werden wollen das genaue Gegenteil behaupten werden. Bei gutem Licht werden die Ergebnisse sehr gut und Detailreich. Xiaomi geht hier nur sehr sparsam mit Tiefenschärfe um. Schön zu sehen an dem Turm im Hintergrund an der Oberbaumbrücke, sowie dem Universal-Music-Komplex (untere Galerie). Auch die Farben sind fast ein wenig untypisch, sehr realistisch.

Tagesaufnahmen

Eigentlich sind Tagesaufnahmen die Paradedisziplin des Mi 10 Pro. Sobald aber irgendwie die Chance besteht einen Bokeh-Effekt in das Fotomotiv unterzubringen, dann scheint die 108-Megapixel-Kamera komplett aus dem Ruder zu laufen. Tiefenschärfe als wenn es keinen Morgen mehr gibt. Das mag Anfangs recht beeindruckend gewesen sein, inzwischen würde ich dieses Effekt aber gern manuell abschalten können. Es gibt aber auch Fotos die absolut gelingen und an denen bei Vergrößerung kaum etwas zu meckern gibt, wie im Beispiel der Wasserspiele an der Mercedes-Benz Arena – Heimat der Eisbären Berlin.

Die Ultra-Weitwinkelaufnahmen bieten ein Sichtfeld von 123 Grad. Leider gibt es einen leichten Fischaugeneffekt, der auch nicht jedem zu gefallen weiß. Auch bei dem Mi 10T Pro kann wieder ordentlich gezoomt werden. Zwar keine übertriebene 120-fache Vergrößerung, aber ein 30-facher Zoom ist auch drin. Hier gilt das gleiche Prinzip wie bei allen Smartphone-Kamera-Tests: ab 10-facher Vergrößerung ist es für das Fotoalbum nicht mehr zu gebrauchen.

Nachtmodus

Es klingt verrückt, aber Nachtfotos sind inzwischen auf einem Xiaomi-Smartphone zu meiner Leidenschaft geworden. Ich liebe sie förmlich. Die Inszenierung der Dramatik ist kaum zu überbieten. Leuchtende Farben wo eigentlich keine Farben sind – siehe das Beispiel Apotheke, die im wahren Leben wohl ein kunterbuntes Lebkuchenhaus ist. Keine Frage, dass hat so gut wie gar nichts mit der Realität zu tun. Wer aber solche Kunstwerke mag, findet hier seine wahre Freude.

Auftrumpfen soll die Kamera wohl mit einem reichhaltigen Angebot an zusätzlichen Modi, welche vermutlich eher eine jüngere Zielgruppe ansprechen soll. Darunter das Klonen, VLOG oder Lichtmalerei.

Akku

Erstmalig verbaut Xiaomi in der Flaggschiffklasse einen 5.000 mAh starken Akku. Zur optimaleren Ladung verwendet das Unternehmen die Middle Middle Tab-Technologie (MMT). Der Strom wird von der Mitte des Akkus geliefert und bietet so zwei parallele Wege für das gleichzeitiges Laden. Schnelles Laden wird mit dem mitgelieferten 33-Watt-Netzteil realisiert. Allerdings schaffen wir hier keine Rekordwerte eines Mi Ultra. Eine volle Ladung benötigt eine knappe Stunde.

Kabelloses Laden wird indes nicht unterstützt. Das 144 Hertz-Display zollt am Ende des Tages seinen Tribut. Zwei Tage bei durchschnittlichen Gebrauch sind trotz 5.000 mAh nicht mehr möglich. Ein und ein halber Tag sollten aber nach wie vor realisierbar sein.

Sicherheit und Software

Das Xiaomi Mi 10T Ultra ist mit einer Gesichts- und Fingerabdruck-Entsperrung ausgestattet. Da bei dem Mi 10T ein LC-Display verbaut ist und ein Fingerabdruck-Sensor unter dem Display-Glas sehr kompliziert, wurde dieser rechts an der Seite untergebracht. Das ist inzwischen für mich schon eine Umgewöhnung damit das Smartphone zu entsperren. Da ich mit der linken Hand das Device in der Regel in der Hand halte, habe ich also den linken Zeigefinger eingescannt. Dann merkte ich dass ich impulsiv häufiger den Mittelfinger auf dem Power-Button zu liegen hatte. Also habe ich diesen Abdruck auch noch eingelesen. Doch nun war einer der Finger auch ganz aus Versehen während meiner Nutzung auf dem Sensor sodass das Smartphone wild zu vibrieren anfing. Was will ich damit sagen. Auch wenn der Scanner gut und schnell funktioniert, die optimale Position hat er für mich an dieser Stelle nicht.

Das Xiaomi Mi 10T Pro kommt mit MIUI 12 auf Basis von Android 10. Das User Interface ist gut durchdacht und bietet viele nützliche Funktionen. Sie gehört neben OxygenOS zu meinen Lieblingsbenutzeroberflächen. Leider gibt es noch nach wie vor die ein oder andere unnötig vorinstallierte Anwendung. Das Smartphone kommt ab Werk mit 64 Stück an der Zahl. Sowas wie Netflix mag zwar für viele Standard sein, aber diese Entscheidung sollte noch dem Kunden überlassen werden. Von eBay, Google One, LinkedIn, Podcasts, ShareMe und WPS Office ganz abgesehen.

Xiaomi Mi 10T Pro

Pro und Contra

Pro

  • Trotz IPS-LCD-Panel sehr gute Optik
  • Trotz Triple-Kamera gute Foto-Ergebnisse
  • Guter Stereo-Sound

Contras

  • Zu groß, klobig und schwer
  • Seitlicher Fingerabdrucksensor (subjektiv)
  • Fingerabdruckmagnet
  • keine Speichererweiterung

Xiaomi Mi 10T Pro

Fazit des Xiaomi Mi 10T Pro

Es ist ein wenig unklar wo sich das Xiaomi Mi 10T Pro einordnen will. Ist es ein Nachfolger der Mi 10 Pro oder doch eher dem Mi 9T Pro. Dazwischen war aber noch ein Mi 10 Note Pro, welches ebenfalls mit nahezu identischer Ausstattung daherkommt. Das Android-Smartphone für sich betrachtet, mit einer exzellenten technischen Ausstattung, einer Triple-Kamera welche sich im oberen Drittel befindet, aber noch einige bessere Kandidaten vor sich hat und einem gnadenlos günstigen Preis ist auf jeden Fall eine Kaufempfehlung wert.

Doch bitte überlegt euch vor dem Kauf wieviel Speicher ihr braucht und Finger weg von Cosmic Black, es sei denn ihr wollt eh das mitgelieferte Case nutzen. Ein Blick auf das 530 Euro günstige Xiaomi Mi 10 kann aber auch nicht schaden, wenn ihr vom Prinzip her nicht für ein LCD-Panel zu begeistern seid.

Beitrag teilen:

Test Xiaomi Mi 10T Pro
  • 8.1/10
    Hardware - 8.1/10
  • 7.4/10
    Verarbeitung - 7.4/10
  • 8.2/10
    Software - 8.2/10
  • 8.7/10
    Performance - 8.7/10
  • 8.1/10
    Kamera - 8.1/10
  • 7.8/10
    Akku - 7.8/10
  • 9/10
    Preis/Leistung - 9/10
8.2/10

Kurzfassung

Bei dem Xiaomi Mi 10T Pro wird die chinesische Philosophie von dem Konzern wieder einmal hervorragend deutlich. Nicht etwa hochwertige Qualität und Technik zu einem unschlagbaren Preis. Diese Kriterien erfüllt das Mi 10T Pro auch. Nein – gemeint ist: so viele neue Smartphones wie möglich auf den Markt zu bringen. Genau betrachtet gibt es dieses Smartphone mit nahezu identische Ausstattung schon. Der große Unterschied ist das 144-Hertz-LCD-Panel. Völlig losgelöst von dieser Thematik betrachtet ist das Mi 10T Pro wieder einmal eine echte Kaufempfehlung wert.

MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

2 Gedanken zu „Xiaomi Mi 10T Pro im Test: Das ist der Weg!

  • 7. November 2020 um 20:09
    Permalink

    Ganz ehrlich, auf der einen Seite freue ich mich über diesen Test, auf der anderen Seite bin ich schockiert über so viel Wissenslücken. DIESES Telefon gibt es eben nicht mit nahezu identischer Ausstattung hier. Abgesehen davon, dass die Hülle und die Folie auch noch antibakteriell sind(was eine Sensation darstellt), ist das Mi Note 10 pro auch ein komplett anderes Telefon! Egal ob Display Art, Größe, CPU und verbaute Technologien etc. pp. Sogar das Mi10pro würde ich nicht mit dem Mi10Tpro vergleichen wollen. Auch die Notification LED wurde hier (falls doch genannt, sorry überlesen) nicht genannt. Auch die ganzen Verfahren, was das 144Hz Display kann, wurden hier nicht genannt. AdaptiveSync ist nicht einfach zum Akkusparen gedacht, sondern dient auch der flüssigeren Bildwiedergabe. Es sorgt für einen match. Es kann ansonsten zu Mikrorucklern führen. Ausserdem bietet das System MEMC für Zwischenbildberechnung. 😉

    MMT ist auch sehr cool, sorgt dafür, dass das Device schneller lädt und hat deutlich weniger Wärmeentwicklung.

    Das LCDisplay ist übrigens mit einem Wert von 0.63 das Farbechteste Display…

    Ansonsten guter Test. Hat Spaß gemacht zu lesen. Übrigens hast du absolut Recht. Für Contentcreators ist das Handy echt mega. Dualvideo, sehr viele Filter, Klonen bei Foto und Video, Zeitraffer, Intervall etc pp.

    Grüße

    Antwort
    • 8. November 2020 um 8:30
      Permalink

      Hallo Freund von Nebenan,

      vielen Dank für Deine Kritik, über die ich mich generell immer freue, da Entwicklung und Verbesserung mein stetiges Bestreben ist.
      Es freut mich zu lesen, dass du mit sehr viel Fachwissen glänzt, die es im Grunde eigentlich gar nicht nötig machen noch Tests wie den unseren zu lesen. Vielleicht bist du aber auch nur so sehr von dem Smartphone überzeugt, dass du dein Verkaufstalent hier noch einmal unterstreichen wolltest.

      Ich kann Dich beruhigen, du musst nicht schockiert sein. Das was du als „Wissenslücken“ interpretierst, ist der Versuch, unseren Test auf ein Minimum an Wörtern zu reduzieren. Unserer Erfahrung nach, lesen die Wenigsten den kompletten Test und sind schnell gelangweilt, wenn man sie mit Fachbegriffen und zu vielen Details konfrontiert. Du bist selbst das beste Beispiel, da du den Satz zur Benachrichtigungs-LED komplett überlesen hast. Dabei gibt es extra noch ein großes Foto mit einem dicken Pfeil im Beitrag. 😉

      Du siehst, wenn schon du Dinge überliest, wären weitere Details wie MEMC, LiquidCool-Technologie, ein Delta von E≈0,63, eine antibakterielle Silberionen Hülle oder MMT-Parallellademethode mit M-Technologie am Ende zu viel Information. Unserer Meinung nach will der potentielle Kunde nur wissen, kann er ein LCD-Panel kaufen, obwohl es einen schlechteren Ruf als ein AMOLED-Panel hat oder nicht.

      Sollte ich mich irren, so hast du mit Deinem Kommentar das Defizit ausgebügelt. Ich und die gesamte Xiaomi-Presseabteilung dankt Dir dafür 😉
      Und das mein ich wirklich so. Keine Ironie, kein Sarkasmus.

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

shares