Moto Z und Moto Z Force samt Moto Mods nun offiziell

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moto-z-originalGestern Abend 19:00 Uhr deutscher Zeit eröffnete Lenovo seine Tech World und hatte neben den 3 Smartphones der Lenovo PHAB2 Familie natürlich auch den Nachfolger des Moto X 2015 durch Ashton Kutcher zu präsentieren. Und in der Tat schließt das Lenovo Tochterunternehmen Moto das Kapitel Moto X und eröffnet mit dem Moto Z und dem Moto Z Force ein neues Kapitel der Android Smartphones inklusive der neuen Moto Mods – den magnetischen Modulen.

Moto Z und Moto Z Force

Soviel sei schon im Vorfeld verraten – im Großen und Ganzen kam alles so wie es im Vorfeld auch schon über Wochen hinweg bekannt war. Das 5,5 Zoll große Moto Z ist mit der neuesten Snapdragon 820 Quad-Core-CPU ausgestattet, hat 4 GB RAM und ist wahlweise mit 32 oder 64 GB erweiterbaren (MicroSD-Card) internen Programmspeicher ausgestattet.
Moto stattet das Android 6.0.1 Smartphone mit einem AMOLED Quad-HD Display aus, welches mit 2.560 x 1.440 Pixel auflöst und ein Corning Gorilla Glass hat. Wer es noch sicherer haben will greift zum Moto Z Force, welches wie sein Namensvetter das Moto X Force (zum Test) ebenfalls mit einem nahezu bruchsicheren ShatterShield-Display ausgestattet ist.

Kamera

Technisch gesehen sind die beiden Modelle nahezu identisch bis auf die 13 Megapixel Hauptkamera mit einer optischen Bildstabilisation, Laser-Autofokus und einer Blende von f/1.8 gegenüber dem 20 Megapixel Sensor des Moto Z Force. Als Frontkamera haben beide wieder einen 5 Megapixel Sensor mit einer Blende von f/2.2 verbaut.

Akku

Einen deutlichen Unterschied gibt es noch auf Seiten des Akku. So hat das Moto Z einen 2.600 mAh starken Akku verbaut der sich Dank Qualcomm via TurboPower schnell aufladen lässt aber dennoch 30 Stunden Laufzeit liefern soll. Das Moto Z Force hat hier schon einen 3.500 mAh starken Akku und ist auch aufgrund dessen ein Stück dicker.

Dünn, dafür ohne Kopfhörer-Anschluss

Denn hier hat Moto mit dem Z einen neuen Rekord aufgestellt, es ist gerade einmal 5,2 mm dünn (Breite 75,3 x Höhe 155,3 mm). Aus dem Grund wird es wohl auch Flugzeugaluminium und Edelstahl gefertigt. Leider muss es aufgrund dessen auf einen üblichen Kopfhörer-Anschluss verzichten und bekommt stattdessen einen USB Type-C Adapter auf 3,5 mm Klinke. Das bedeutet entweder diesen benutzen oder auf Bluetooth-Kopfhörer umsteigen, solange bis es Kopfhörer mit USB Type-C Anschluss gibt.

Moto Mods

Warum auch immer gab es zur gestrigen Präsentation „nur“ 3 Moto Mods vorgestellt. Die zuerst unter dem Namen Moto AMPs bekannt gewordenen Module, welche über die 16 Goldfarbenden PINs  und der magnetischen Rückseite fest und sicher verbunden werden, sind deutlich größer und vor allen Dingen dicker als es frühere Leaks vermuten ließen.

Vorgestellt wurde ein JBL SoundBoost Speaker Mod der ordentlich laut (80 dB Schalldruck) war gegenüber den auf der Front verbauten Lautsprecher – zumindest was die Demonstration auf der Bühne gestern anbelangte. Seine eigene Akkupower beträgt 1.000 mAh.

Weiterhin gab es einen Moto Insta-Share Projector Mod, welcher mit 50 Lumen ein 70 Zoll (480p) großes Bild auf eure Wand projiziert und eine eigene Akku-Kapazität von 1.100 mAh mitbringt.

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Zuletzt gab es noch das Icipio offGRID Power Pack, welches mit 6,2 mm schon ordentlich dick aufträgt und satte 2.200 mAh zusätzliche Energie sorgt die im übrigen auch via Qi-Technologie kabellos wieder aufgeladen werden kann.

Wenn man möchte kann man die unterschiedlichen Moto Style Mods ebenfalls zu den Modulen dazu zählen, da sie ebenfalls magnetisch auf der Rückseite befestigt werden, was nicht weiter stört, da Fingerabdrucksensor und Lautsprecher wie schon zuvor bei dem Moto G4 (zum Beitrag) auf der Vorderseite befinden.

Doch leider fehlte das sogar schon angeteaserte Camera Mod der Firma Hasselblad, welches angeblich über einen 10-fachen optischen Zoom verfügen sollte und auch noch extrem gut aussah – entgegen dem LG CAM Plus Versuch (zum Test).

Preis und Verfügbarkeit

Leider hat Moto keine Preise genannt. Weder für die beiden Moto Z Modelle, wovon das Moto Z Force allen Anschein nach erst einmal nicht nach Deutschland kommen wird. Das resultiere ich daraus, dass die deutsche Moto Presse dieses Smartphone rein gar nicht kommuniziert.
Auch zu den Moto Mods gibt es rein keine Preis Informationen. Es ist lediglich die Verfügbarkeit des Moto Z samt Moto Mods mit Herbst 2016 bekannt gegeben worden.

Erstes Fazit

Meine erstes Feedback aus der Community war mal wieder typisch Deutsch – sry für die Verallgemeinerung. Kritikpunkt Nummer 1 ist der zu schwache Akku. Ja unser Anführer das Samsung Galaxy S7 hat einen 3.000 mAh starken Akku. Ich wage einfach mal zu bezweifeln das man tatsächlich den Unterschied spüren wird und ich bin echt schon auf die Haptik eines 5,2 mm dünnen Aluminium Smartphone gespannt. Geradewegs aufgeregt.
Klar, Kritikpunkt Nummer 2: Der Verlust des „noch“ typischen Kopfhörer-Anschluss. Warten wir mal Apple und ihr iPhone 7 ab, denn wenn die das auch so machen ist es wieder Salonfähig. Ich finde es auch nicht so toll – aber wenn ich mich entscheiden sollte zwischen dünn und 3,5mm Klinke, ich wäre für das endgeile flache Design.

Mit den Moto Mods hat das Unternehmen eine echte Modul-Lösung präsentiert, die auf den ersten Blick entgegen dem LG G5 auf ganzer Linie zu überzeugen weiß. Auch das Moto Mods Developer Kit macht einen wesentlich offenen Eindruck, als es die Südkoreaner kommuniziert haben.

Bei dem Akku-Pack dachte ich erst dass es deutlich zu dick aufträgt und fand erst keinen Nutzen darin. Dann erinnerte ich mich wie ich jetzt Akku-Packs nutze und eigentlich samt dem Klotz am Ohr umständlich telefoniere oder anderweitig interagiere – insofern ist mit ein solches Moto Mod Pack deutlich lieber da es von allein hält und kein Kabel benötigt.

Ich bin nach wie vor der Meinung das Moto hier ein Smartphone abgeliefert hat, welches großes Potential zum Android Smartphone 2016 haben wird. Mehr natürlich erst nach einem ausführlichen Test.

[Quelle: Pressemitteilung | Livestream]

 

 

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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