Dropbox verabschiedet sein Killer-Feature für Basic-Kunden

Dropbox gehört mit zu den bekanntesten und ältesten Cloud-Speicherdiensten. Sein besonderer Vorteil zeichnet sich durch seine Plattform übergreifende Reichweite aus. Doch ausgerechnet dieses Killer-Feature hat das US-Unternehmen nun für Basic-Nutzer gesperrt. Ab sofort sind nur noch maximal 3 verknüpfte Geräte erlaubt.

 

Dropbox ist eines der US-Erfolgsunternehmen, das aus einer simplen Idee aus einer Garage entstanden ist. Die Studenten Drew Houston und Arash Ferdowsi suchten nach einer einfachen Lösung, um Daten ohne USB-Stick oder E-Mail einfach von einem Gerät zum anderen zu transportieren. Daraus entstand 2007 der Cloud-Speicherdienst Dropbox. Um den Kundenstamm möglichst schnell zu füllen, bietet das Unternehmen dem Basic-Nutzer kostenlosen Cloud-Speicher von 2 GB. Dieser kann weiterhin bis auf maximal 16 GB kostenfrei erhöht. Für jeden empfohlenen Neukunden erhält der Nutzer zusätzlich 500 MB.

Der erste kostenpflichtige Tarif ist der Dropbox Plus. Für 9,99 Euro im Monat erhält der Abonnement 1 TB an Online-Speicher. Danach folgen weitere Professional- und Business-Tarife. Dropbox sieht sich wohl wie die Mitbewerber Microsoft mit OneDrive, Google oder Amazon mit Drive vor einem ungleichmäßigen Verhältnis zwischen kostenpflichtigen und Freemium-Kunden.

Dropbox Basic-Kunden werden stark beschnitten

Und so gibt das US-Unternehmen kurzerhand bekannt, Basic-Kunden den Zugriff auf ihr Dropbox-Konto auf nur drei gleichzeitige Geräte zu limitieren. Egal ob Streaming-Stick, PC, Smartphone oder iPad. Logisch dass dieses Limit schnell erreicht ist. Ganz abgesehen davon, dass Dropbox im Grunde dem eigentlichen Sinn widerspricht, aus dem es entstanden ist. Nämlich dem einfachen und unkomplizierten File-Sharing. Eine kleine Lösung gibt es aber dennoch, wenngleich sie ein wenig umständlich ist.

Wenn Sie Ihr Gerätelimit erreicht haben, können Sie ändern, welche drei Geräte mit Ihrem Konto verknüpft sind. Trennen Sie dazu zunächst alle Geräte, die nicht mehr mit Ihrem Konto verknüpft sein sollen (bis nur noch weniger als drei Geräte verknüpft sind) und verknüpfen Sie dann die gewünschten Geräte, so die Dropbox-Hilfe.

Verknüpfungen mit Geräten die vor der Einführung der neuen Limitierung erstellt wurden, bleiben bis auf Weiteres erhalten. Es erübrigt sich wohl darauf hinzuweisen, dass bei einem kostenpflichtigen Dropbox-Abonnement die Geräte-Limitierung entfällt.

[Quelle: Dropbox | via Caschys Blog]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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