Honor-CEO hält das Honor Magic3 in die Kamera

Es ist bereits allgemein bekannt, dass Honor nach der Trennung von Huawei am 12. August seinen ersten globalen Event abhalten wird, auf dem man uns die Honor Magic3 Series offiziell vorstellen wird. Anlässlich eines Interviews, welches als Video auf Sina Weibo verfügbar ist, hält der Honor-CEO George Zhao das Smartphone bereits in die Kamera und bestätigt so bewusst oder unbewusst einige Details zu dem neuen Android-Flaggschiff samt Google Mobile Services.

 

Honor-CEO erneut in Plauderlaune zum Honor Magic3

Honor Magic3 in live

Bereits nächste Woche wird Honor mehr oder weniger Geschichte schreiben. Das Unternehmen präsentiert sich erstmalig unabhängig vom einstigen Mutterkonzern Huawei global und wird seine neue Honor Magic3 Series präsentieren. Aktuelle Gerüchte gehen von bis zu vier Modellen aus. Dem Honor Magic 3 Basismodell, ein Magic 3 SE – und als absolute Flaggschiffe – ein Honor Magic 3 Pro und 3 Pro+  sollen es sein, wenn es nach dem Leaker „Teme“ geht. Doch es gibt inzwischen auch einige offizielle Informationen. Nicht nur die deutsche Pressevertretung gibt Informationen zu einem verbauten Snapdragon 888 Plus Octa-Core-Prozessor von Qualcomm preis. Auch der Honor-CEO kommt immer häufiger in Plauderlaune.

Deutlich schnellerer UFS 3.1 Speicher an Bord

Hatte er zuletzt noch über die Inspiration der neuen Farben „Blue Hour“ und „Golden Hour“ philosophiert, gab es nun neue Erkenntnisse zur verbauten Penta-Kamera und einem deutlich schnelleren UFS 3.1 Programmspeicher. Die von Micron produzierten 128, 256 und 512 GB großen Speicher-Chips bieten im Vergleich zur vorherigen Generation eine Verbesserung der sequentiellen Schreib- und zufälligen Lese-Geschwindigkeit um bis zu 75 Prozent. Sequentielle Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 1.500 MB/s bedeuten das Herunterladen eines 10-minütigen 4K-Videos in 0,7 Sekunden, während das Herunterladen eines 2-stündigen 4K-Films nur 9,6 Sekunden dauert. Im Vergleich zu Produkten der vorherigen Generation reduziert die hervorragende Leistung der 176-Schichten-UFS-3.1-Lösung von Micron die Reaktionsverzögerung um etwa 10 % und sorgt so für ein zuverlässigeres mobiles Erlebnis.

Micron 3.1 UFS-Speicher

Nach Nokia wagt sich nun Honor an die Penta-Kamera

Zu der verbauten Penta-Kamera hatte George Zhao eher wenige Worte verloren. Stattdessen zeigt er das Honor Magic3 kurzerhand in die laufende Kamera. Und hier bestätigt sich das zuvor geleakte große und kreisrunde Kamera-Array, welches die Anleihen vom Huawei Mate 40 Pro nur schwer verbergen kann (siehe Titelbild). Zwar befindet sich bei dem Smartphone des Honor-CEOs noch eine Hülle drüber, aber ein Vergleich der Positionen der 5 Optiken, zusätzlich des LED-Blitzlicht und dem Laser-Autofokus-Modul zeigen absolute Deckungsgleichheit. Nicht offiziell, aber Gerüchteweise verbreitet wird eine 50-Megapixel-Hauptkamera, unterstützt von drei 64-Megapixel-Sensoren und einem unbekannten Ultra-Weitewinkel-Objektiv. Nokia hat ja bereits mit dem Nokia 9 PureView seine ersten Gehversuche mit einer Penta-Kamera hinter sich. Mehr oder weniger von Erfolg gekrönt wie unser ausführliche Test zu berichten weiß.

Dem CEO war noch bei dem Interview mit dem Themenschwerpunkt „Technology Shines in the Future“ besonders daran gelegen, die außergewöhnlichen KI-Funktionen hervorzuheben. Gerade im Bezug auf Stromverbrauch, Akkulaufzeit, Bildverarbeitung und Privatsphäre wird es einige Innovationen gemeinsam mit dem Honor Magic3 geben. Eine davon wird eine Funktion sein, die das Smartphone leise bei einem eingehenden Anruf klingeln lässt, wenn der Nutzer gerade aktiv auf das Display schaut.

Wir dürfen also gespannt sein wie viele Honor Magic 3 Modelle uns am Donnerstag nächster Woche vorgestellt werden und vor allem was sie kosten werden.

[Quelle: Sina Weibo | via SparrowsNews]

Nokia 9 PureView im Test: Zeiss-Optik nicht für jedermann

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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