Oppo Find X4 und Find X4 Pro kündigen sich an

Vergangene Woche feierte Oppo auf seinem eigenen INNO Day sein erstes Foldable. Zeit weiter nach vorn zu sehen, wo augenscheinlich das Oppo Find X4 und Find X4 Pro als nächstes anstehen. Laut einem sehr bekannten Tippgeber sogar schon im Februar 2022, direkt nach dem chinesischen Frühlingsfest. Erste Ausstattungsmerkmale zu den beiden Flaggschiff-Smartphones gibt es auch schon und es scheint, woran es dem OnePlus 10 Pro mangelt, scheint es im Oppo-Flaggschiff reichlich zu geben. Innovationen!

 

Oppo etabliert sich zunehmend als Innovator

Keine Frage, die neue „Zwischengröße“ im Foldable-Bereich welche die BBK-Tochter vergangene Woche mit dem Oppo Find N offiziell vom virtuellen INNO Day weg präsentiert hat, beeindruckt mit Sicherheit auch die Mitbewerber. Nun muss man nur noch unter Beweis stellen ob man sich auf dem Sektor dem internationalen Markt gewappnet sieht. Denn hier fristet Samsung im Grunde nach dem US-Embargo an Huawei ein einsames Dasein. Das ist bei der Oppo Find X-Serie hingegen komplett anders. Diese wird sehr wohl auch hierzulande vertrieben, wie der ausführliche Test des Oppo Find X3 Pro eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Leider noch zu teuer – sonst hätten wir bereits unseren Smartphone-Sieger für das Jahr 2021 gekürt.

Oppo Find X4 und Find X4 Pro breit aufgestellt

Doch am Horizont kündigt sich bereits der Nachfolger mit dem Oppo Find X4 und Find X4 Pro an. Die BBK-Tochter selbst hatte zum Release des Snapdragon 8 Gen 1 dessen Verwendung angekündigt. Der Tippgeber „Digital Chat Station“ vervollständigt diese Info nun praktisch. Denn seine Quellen sagen den neuesten Flaggschiff-SoC (System on a Chip) von Qualcomm ausschließlich für das Oppo Find X4 Pro vor. Das Basismodell hingegen wird mit einem MediaTek Dimensity 9000 aufwarten können. Ebenfalls ein schlagkräftiger Prozessor welcher im 4-Nanometer-Prozess gefertigt wird. Welcher der beiden Probanden hier die Nase vorn hat, ist noch nicht final geklärt.

MediaTek Dimensity 9000

Ein weiterer Hinweis beschäftigt sich mit einer kleinen Überraschung. Denn Oppo scheint noch ein weiteres Modell mit einem Oppo Find X3 Pro+ oder Find X3 Ultra geplant haben. Dieser natürlich mit Snapdragon-Unterstützung angetrieben dürfte aber weitere Innovation beinhalten. Diese Info stammt allerdings von „LetsGoDigital„, dessen Quelle wiederum aus einer Patentanmeldung stammt. Also eher so semizuverlässig. Hier wird nämlich von einem zweiten Display neben dem Kamera-Array gesprochen, beziehungsweise grafisch dargestellt. Kennt man ja bereits vom Xiaomi Mi 11 Ultra und fand ich gar nicht so schlecht. Hier wird auch eine neue „SuperVOOC“-Ladetechnologie erwähnt die mit 125 Watt Laden soll.

Oppo Find X4 Pro

Jetzt doch mit Periskop-Kamera?

Ebenfalls kann man zuversichtlich bezüglich der verbauten Kamera-Technologie bei dem Find X4 Flaggschiff sein. Hieß es bislang man würde auch im kommenden Jahr auf eine Periskop-Kamera verzichten, so könnte das spekulative Ultra-Smartphone diesen Wunsch erfüllen. Denn der Hersteller zeigte uns bereits auf dem INNO Day vergangene Woche seine „Retractable Camera„. Diese „einziehbare“ Pop-out-Camera rund um einen 1/1,56 Zoll großen Sensor mit einer maximalen Blende von f/2.4 und einer äquivalenten Brennweite von 50 Millimeter ist zwar nur ein Prototyp gewesen, die Chancen stehen aber nicht schlecht zumindest in einem der Oppo Find X4 Modelle wiederzufinden.

Eine weitere Innovation welcher wir laut Oppo bekommen werden ist die hauseigene Imaging-NPU (Neural Processing Unit) mit dem Namen MariSilicon X. Der im 6-Nanometer-Prozess gefertigte Chip vereint einen Bildsignalprozessor (ISP) und die Multi-Tier-Speicherarchitektur und wird die Smartphone-Fotografie entscheidend beeinflussen.

Oppo MariSilicon X Image-Prozessor

Wenn wir also unter all den im Artikel genannten Aspekten einen kleinen Verglich zum Innovationssprung im OnePlus 10 Pro machen, dann sollte wohl klar sein wer hier gerade auf der Strecke bleiben wird.

[Quelle: Digital Chat Station | LetsGoDigital]

Oppo Find X3 Pro im Test: Mehr Schein als Sein?

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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