Oppo Find X5 Pro+: Wenn 1.300 Euro noch nicht genug sind

Allen Anschein hat die BBK-Tochter Oppo mit dem Find X5 Pro noch gar nicht sein bestes Smartphone vorgestellt. Will man einer bekannten chinesischen Tippgeberin vertrauen, erwartet uns noch ein Oppo Find X5 Pro+. Erste technische Daten deuten auf ein Gleichzug mit dem von der Konkurrenz zu erwartenden Motorola Edge 30 Ultra und Xiaomi 12 Ultra hin.

 

Mit dem Oppo Find X5 Pro+ geht es auch noch teurer

Oppo Find X5 Pro+Wer dachte mit knapp 1.300 Euro für das Oppo Find X5 sei die Speerspitze erreicht, dem macht eine bekannte Tippgeberin nun auf dem chinesischen sozialen Netzwerk Sina Weibo einen Strich durch die Rechnung. Nein wir reden nicht von einem Foldable wie dem Oppo Find N, welches wir bereits testen durften, deutsche Verkaufsregale aber nach wie vor nicht erreicht hat. Nein – von einem Oppo Find X5 Pro+ ist die Rede. Das soll nun noch einmal eine Schippe drauf legen. Auch wenn das nur schwer vorstellbar scheint, liegen uns bereits die ersten technischen Daten vor.

Das E6 AMOLED-Display soll mit einer Diagonale von 6,78 Zoll nicht nur größer werden, sondern auch eine 1.440p – also Quad-HD-Plus-Auflösung bieten. Das es die identisch maximale Bildwiederholrate von 120 Hertz des Pro-Modells gibt, welche sich via künstlicher Intelligenz auch automatisch anpassen kann, Bedarf wohl keiner weiteren Erwähnung. Interessant dürfte aber der unter dem Display verbaute neue Ultraschall-Fingerabdruck werden. Diesem wird nicht nur nachgesagt schneller zu reagieren, sondern auch eine größere Scanfläche bereitzustellen. Schutz gegen Bruch und Kratzer bietet ein Corning Gorilla Glass der 7. Generation (Victus).

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Snapdragon 8 Gen 1 oder doch die zweite Generation?

Etwas stutzig macht mich jedoch der genannte Snapdragon 8 Gen 1 Octa-Core-Prozessor. Die Mitbewerber von Motorola und Xiaomi greifen da bereits zum Snapdragon 8 Gen 1 Plus, beziehungsweise Snapdragon 8 Gen 2 (je nachdem wie er final heißen wird). Das darf man von Oppo mit Sicherheit auch erwarten. Diesen Flaggschiff-Prozessor muss der kalifornischer Chip-Hersteller Qualcomm erst noch offiziell präsentieren. Neuesten Erkenntnissen zufolge wird der SoC (System on a Chip) nicht mehr bei Samsung, sondern wieder bei TSMC gefertigt werden.

Während die Frontkamera mit ihren 32 Megapixeln keinerlei Veränderung mit sich bringen soll, darf der Aufpreis das rückseitige homogen geformte Triple-Array durchaus upgraden. Während die 50-Megapixel-Hauptkamera mit dem 5 Achsen gelagerten Sony IMX709 Bildsensor samt zweiter 50-Megapixel-Ultra-Weitwinkel-Optik (IMX766) weiterhin Bestand haben wird, ist es die 13-Megapixel-Telekamera welche getauscht wird. Sie muss weichen für eine 64-Megapixel Periskop-Kamera, die zu einer 5-fachen verlustfreien Vergrößerung dank OV64B-Imagesensor von OmniVision in der Lage ist.

Es darf dann auch schneller geladen werden

Und endlich kommt auch die auf dem Mobile World Congress in Barcelona angeteaserte 150 Watt „SuperVOOC FlashCharge“ zum Einsatz. Für die 240 Watt hat es wohl noch nicht gereicht. Diese dürfen dann die 5.000 mAh Akkus des Oppo Find X5 Pro Plus aufladen. Wer sich berechtigterweise bereits fragt, was der Spaß uns denn kosten wird, wenn das Pro-Modell hierzulande bereits mit Keramik beschichteter Rückseite 1299 Euro kostet – nun es gibt erste chinesische Preise. Denn bei aller Vorfreude muss bei Oppo nicht zwingend ein globaler Launch des Oppo Find X5 Pro+ geplant sein.

Zumindest heißt es für die Variante mit 12 GB RAM und 256 GB internen Programmspeicher 6.999 Yuan. Das wären dann knapp 1.000 Euro. Die maximale Speicherkonfiguration endet bei dem 16/512 GB-Modell, welches dann noch einmal 1.000 Yuan mehr kostet. Also knapp 1.150 Euro. Zum realistischen Vergleich: Das Find X5 Pro kostet in China 5.999 Yuan. Sollte das Pro-Plus-Modell zu uns kommen, dürft ihr euch schon einmal warm anziehen.

[Quelle: Sina Weibo | via Curved]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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