US-Embargo: Sequentielles Aufatmen bei Huawei

Medienberichten zufolge wird die drei Monate lange Frist, die morgen am 19. August abläuft, erneut verlängert. Damit bleibt das US-Embargo gegen Huawei bestehen, doch der Smartphone-Hersteller aus China kann erst einmal weitere Geschäfte mit den USA tätigen und sein Zukunftsversprechen einhalten.

 

In den vergangenen Tagen und Wochen sah es alles andere als rosig um den chinesischen Smartphone-Hersteller Huawei und seiner Tochter Honor aus. Zwar hat der US-Präsident Donald Trump Huawei eine 3-monatige Schonfrist gewährt, bei der das Unternehmen mit US-Herstellern wie Intel, Qualcomm, Google und Microsoft noch Geschäfte machen darf, doch diese läuft morgen, am 19. August 2019 aus.

Während nach dem G20-Gipfel in Japan, Trump der anwesenden Presse Mut machte und ein Ende des US-Embargos in Aussicht stellte, folgte im Anschluss ein neues Verfahren für zu beantragende Lizenzen. US-Unternehmen können also eine solche Lizenz beantragen, um mit Huawei geschäftlich agieren zu können. Doch auch hier wurde dem Ganzen ein Strich durch die Rechnung gezogen. Nicht dass niemand einen Antrag gestellt hätte. Nein – knapp 40 Anträge warten auf Bearbeitung. Doch auf Anweisung von Donald Trump werden diese vorerst nicht bearbeitet. Es kommt sogar noch schlimmer: Trump stellt sich vor die Kameras und äußert „das er keine Geschäfte mit Huawei in Zukunft machen werde„.

US-Handelsministerium verlängert die Schonfrist zum US-Embargo

Nun will das Nachrichten-Magazin Reuters in Erfahrung gebracht haben, dass es eine erneute, drei Monate andauernde Schonfrist, durch das US-Handelsministerium geben wird. Somit könnte Huawei zumindest trotz US-Embargo sein erneut gegebenes Zukunftsversprechen einhalten. Zumindest bis zum 16. November. Denn dann läuft erneut die 90-Tage-Frist ab. Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping, sollen so Reuters weiter, einen fernmündlichen Termin an diesem Wochenende haben. Das Thema Huawei und US-Embargo wird mit Sicherheit dabei besprochen.

Huawei interagiert in diesem Handelskrieg zwischen den USA und China als Spielball und muss herbe finanzielle Verluste hinnehmen. Mit HarmonyOS will das Unternehmen in Zukunft nicht mehr von Google abhängig sein. Der nächste Schritt ist nun die Präsentation des neuen HiSilicon Kirin Prozessors auf der IFA 2019 in Berlin, gefolgt von der Vorstellung des Huawei Mate 30 und Mate 30 Pro am 19. September in München. Vielleicht mit einer Huawei Watch 3 mit HarmonyOS vorinstalliert.

[Quelle: Reuters | via Caschys Blog]

 

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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