Xiaomi stellt das Redmi K50 und Redmi K50 Pro offiziell vor

Xiaomi hat heute im Heimatland mit dem Redmi K50 und Redmi K50 Pro zwei sehr interessante Android-Smartphones vorgestellt. Denn sie bieten mit ihren MediaTek-Flaggschiff-Prozessoren eine günstige Alternative zu der erst am Dienstag in Berlin präsentierten Xiaomi 12 Series. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich jene Modelle – vielleicht unter einem anderen Namen – auch zu uns verirren.

 

Xiaomi stellt uns heute das Redmi K50 und Redmi K50 vor

Redmi K50

Es ist allgemein bekannt, dass Xiaomi mehr als nur ein Sublabel führt. Darunter unter anderem die Marken Redmi und Poco. Heute gab es im Heimatland von Xiaomi die offizielle Präsentation des Redmi K50 und Redmi K50 Pro. Das K50 in der Gaming Edition mit seinem Snapdragon 8 Gen 1 wurde bereits Mitte Februar vorgestellt und kann bei unserem langjährigen Partner TradingShenzhen* bestellt werden. Fehlt also nur noch das K50 Pro+. Heute widmen wir uns jedoch den beiden „kleineren“ Modellen, welche optisch gar nicht zu unterscheiden sind.

Kunststück: Besitzen doch beide Modelle ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 3.200 x 1.440 Pixel bei einer Bildwiederholrate von 120 Hertz und einer Touch-Abtastrate von 480 Hertz. Als maximale Helligkeit unter direktem Sonnenlicht werden satte 1.200 nits angegeben. Schutz vor Bruch oder Kratzer bietet Corning Gorilla mit ihrem Victus Glass (7. Generation). Oben in der Mitte befindet sich eine 20-Megapixel-Frontkamera realisiert durch einen Sony IMX596 Imagesensor.

Unterschiede gibt es bei der Kamera und den SoCs

Auf der Rückseite zeichnen sich dann die ersten Unterschiede der beiden Modelle ab. Nicht optischer Natur. Die harten technischen Daten machen den Unterschied. Bietet die Hauptkamera des K50 durch einen 1/2 Zoll großen Sony IMX582 eine Auflösung von 48 Megapixel samt optischer Bildstabilisierung, sind es im Redmi K50 Pro 108 Megapixel. Und das durch einen 1/1,52 Zoll großen ISOCELL HM2 Sensor von Samsung.

Bei dem 8-Megapixel-Ultra-Weitwinkel-Objektiv mit einem Sichtfeld bis zu 119 Grad und einer 2-Megapixel Makro-Kamera herrscht wieder Gleichstand zwischen den beiden Modellen. Unterschiede gibt es aber noch einmal bei den Akkukapazitäten. Denn das Basismodell bietet stolze 5.500 mAh will diese aber „nur“ maximal mit 67 Watt Laden. Das Pro ist im Grunde der erste Kandidat der das 150 Watt schnelle Laden bietet. Realme thematisiert das zwar schon ewig im Zusammenhang mit dem Realme GT Neo 3 – offiziell vorstellen will man das uns aber erst am 22. März. Der schnelle Ladestandart zollt aber seinen Tribut bei der maximalen Kapazität von 5.000 mAh. Immer noch mehr als so manch Xiaomi 12 Device. Naja genau genommen kommt hier keines der drei präsentierten Modelle mit.

Es wird auch unterschiedlich geladen

Das Wichtigste habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Ne – ich mein nicht den Preis – der kommt aber auch gleich. Ich mein die verbauten Prozessoren. Denn Redmi ist nun auch der erste Hersteller der ganz offiziell ein Smartphone mit dem MediaTek Dimensity 9000 Octa-Core-Prozessor in den Handel schickt. Der soll ja gerade alles bashen was sich so auf dem Markt herum treibt. Apple-SoCs (System on a Chip)selbstredend ausgenommen. Und zwar mit 8/128 GB zum Preis von 2.999 Yuan, was denn so in etwa 430 Euro wären. Die Volle-Hütte-Version mit 12/512 GB ist dann immer noch für geschmeidige 3.999 Yuan erhältlich. Also knapp 570 Euro. Wenn ich sehe das Huawei für sein gestern Abend präsentiertes P50E satte 650 Trommelstöcke für die Hälfte an Performance verlangen, frage ich mich schon was für ein Dope die rauchen.

Redmi K50 Pro Series

Der Vollständigkeit halber, das Basismodell kostet mit 8/128 GB 2.399 Yuan – also knapp 350 Euro. Das hat den bislang noch recht unbekannten MediaTek Dimensity 8100 an Bord. Ersten Gerüchten zufolge soll der ebenfalls in einem Benchmark-Test den Snapdragon 8 Gen 1 hart ge***** haben. Davon würde ich mich aber gern selbst überzeugen bevor ich dem Glauben schenke.

[Quelle: Xiaomi 1 | Xiaomi 2]
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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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