VR Headset von Samsung in Kooperation mit Oculus

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Samsung

Mit der Oculus Rift ist das Thema „Virtuelle Realität“ vor einigen Jahren wieder zum Aufblühen gekommen und das Head-Mounted Display bzw. die VR-Brille hat Entwickler regelrecht beflügelt. Mit Samsung will sich jedoch ein etwas ungewöhnlicher Hersteller auf dieses Gebiet begeben und zu diesen Plänen gibt es neue Infos. Sehr merkwürdige Infos.

Der südkoreanische Konzern ist nicht nur aktuell unangefochtener Marktführer im Bereich der Smartphones und Mobilfunk-Geräte allgemein, sondern auch einer der größten Konzerne der Welt. Es gibt kaum eine Branche wo das Unternehmen mit seinen vielen Abteilungen und eigenständigen Konzern-Töchtern nicht aktiv ist und man will scheinbar mit der Praxis so schnell auch nicht aufhören. Das verdeutlichen die letzte Woche aufgetauchten Gerüchte zu einem Head-Mounted Display bzw. einem VR-Headset im Stile der Oculus Rift.

Samsung und das komische Gaming-Device

Nun hat Engadget weitere Infos zu dem Samsung-Gerät auftreiben können und die zeichnen ein etwas arg komisches Bild. Packt man all die neuen Infos in ein Mockup zusammen so wie es die Kollegen getan haben, dann kommt ein Head-Mounted Dock für das eigene Samsung-Smartphone dabei heraus. Das Display des Smartphones zeigt dabei zu den Augen des Nutzers und verfügt über einen eigenen Beschleunigungssensor für angepasste Spiele, um die Ressourcen des Samsung-Smartphones zu schonen. Außerdem hat der Hersteller anscheinend exklusiven Zugang zum Mobile-zentrierten SDK von Oculus bekommen.

Aber es geht genauso merkwürdig weiter wie die Vorstellung, ein Smartphone-Dock vor seinen Augen zu tragen. Denn die VR-Brille wird mit den typischen Hardware-Tasten – Home, Zurück und Task-Manager – ausgestattet sein, um das Gerät zu bedienen. Dass das Display zu den Augen zeigt ist dabei sogar Kalkül: Die rückseitige Kamera dient sozusagen als „Sichtfenster“ in die reale Welt, ohne das man die Brille bzw. das Dock ablegen muss.

Samsung VR-Brille by Oculus

Es geht doch nur ums Geld

Das Samsung dabei auf ein Slot-Design setzt ist aus wirtschaftlicher Sicht eigentlich sogar richtig clever. Denn auf diese Weise kann das Gerät zum einen deutlich günstiger hergestellt werden, da Speicher, Prozessor und so weiter durch das Smartphone bereit gestellt werden. Und zum anderen wäre die VR-Brille als optionales Zubehör für eine größere Auswahl an Geräten verfügbar, sofern sie genügend Hardware-Leistung aufbieten können. Jedenfalls soll das Gerät in der aktuellen Entwicklungsphase Bewegungserkennung und Head-Tracking nutzen, um in der Oberfläche zu navigieren. Selbst erste Spiele sind bereits in der Entwicklung.

Was für Oculus bei diesem Deal dabei herausspringt ist nicht ganz klar, aber es könnte durchaus die Display-Sparte von Samsung im Spiel sein. Schließlich kann der Konzern sehr gute OLED-Displays auch in kleinen Größen mit hoher Auflösung herstellen, was für die Oculus Rift von Interesse sein kann. Angeblich ist die Facebook-Tochter von ersten Samples schwer beeindruckt gewesen, die deutlich besser sind als die derzeit im zweiten Hardware Development Kit.

Aber wie immer heißt es auch hier: Alles mit der gewissen Portion Skepsis betrachten.

[Quelle: AndroidPolice]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

  1. patte schreibt:

    Fui Samsung

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