Mobvoi TicWatch E3 mit Snapdragon Wear 4100 offiziell

Die Mobvoi TicWatch E3 hatte sich ja bereits im Vorfeld durch einen offiziellen Teaser und ein Unboxing-Video angekündigt. Heute nun ist die mit 199 Euro durchaus preiswerte Smartwatch offiziell und glänzt mit einem verbauten Flaggschiff-Prozessor des Spitzenmodells – dem Snapdragon Wear 4100. Das jüngst auf der Google I/O vorgestellte Betriebssystem hat es aber noch nicht auf die smarte Uhr geschafft. Doch Wear OS by Google soll ja auf „Wear“ updatefähig sein.

 

Mobvoi TicWatch E3

Die Mobvoi TicWatch E3 ist offiziell

Aus Russland ereilte uns bereits am Wochenende ein Unboxing-Video, welches uns eine bis dahin nicht veröffentlichte Mobvoi TicWatch E3 offerierte. Wenig später folgte auch ein offizielles Bekenntnis des chinesischen Herstellers zu der smarten Uhr mit Wear OS by Google. Dem „alten“ Betriebssystem aus Mountain View. Inzwischen ist aber auch diese offiziell und ab sofort bei Amazon für 199,99 Euro* zu kaufen. Ziemlich preiswert wenn man es mit der TicWatch Pro 3 vergleicht, welche ebenfalls mit dem schnellsten Wearable-Prozessor, dem Snapdragon Wear 4100 ausgestattet ist (300 Euro UVP).

Der Preisunterschied erklärt sich jedoch durch die Unterschiedliche Display-Technologie. Denn während das Pro-Modell über zwei Displays (monochromes FSTN-LCD-Display und darunter ein typisches farbiges OLED-Panel) für eine längere Laufzeit verfügt, ist es bei der Mobvoi TicWatch E3 eben „nur“ ein 1,3 Zoll großes LCD-Display mit einer Auflösung von 360 x 360 Pixel und geschützt durch ein 2.5D-Glas. Dennoch soll die Laufzeit dank 380 mAh starken Akku laut Mobvoi den berühmten Tag betragen. Nicht zwingend verkaufsfördernd.

Dafür aber durchaus die Optik. Denn das IP68 zertifizierte Polycarbonat-Gehäuse weist einen deutlich schmaleren Rand auf. Kunststück – hat man doch auf die feste Lünette mit Zahlen bei der E3 verzichtet. Weiterhin vorhanden, zwei Hardwaretasten an der rechten Seite, ein Mikrofon und Lautsprecher, sowie ein PPG-Herzfrequenz- und SpO2-Sensor. Weitere technische Daten sind 1 GB RAM und 8 GB an internen Programmspeicher, Bluetooth-5.0-, NFC-, GPS- und WLAN-Unterstützung. Natürlich gibt es auch wieder einige Sport-Modi von Mobvoi vorinstalliert, ebenso wie die Möglichkeit euren Schlaf zu überwachen und eure Ausdauerleistungsfähigkeit (VO2max-Wert) zu ermitteln.

Die leidige Frage nach dem „Wear“-Update

Zu einer Möglichkeit die smarte Uhr auf das neue Google Betriebssystem „Wear“ – von vielen auch als Google Wear OS 3.0 bezeichnet – updaten zu können, gibt es bislang keine offiziellen Aussagen. Lediglich Qualcomm hat sich dahingehend geäußert, das es technisch sogar bis zu dem Snapdragon Wear 3100 möglich wäre. Während die Fossil Group sich bereits gegen Updates alter Modelle ausgesprochen hat, hält sich Google hier dezent mit offiziellen Aussagen zurück. Vielleicht möchte man hier das Wort Samsung überlassen, welche anlässlich der digitalen Eröffnung zum MWC in Barcelona am 28. Juni 2021 um 19:15 Uhr zu einer „Galaxy Experience“ mit Fokus auf die smarten Uhren Galaxy Watch4 und Galaxy Active Watch4 geladen haben.

Ich persönlich kann mir aber gar nichts anderes vorstellen. Denn schließlich ist das die Expertise von Google. Das unglaublich große App-, Watchface- und Spiele-Angebot für die smarten Uhren. Sollen die plötzlich auf dem neuen Wear OS nicht mehr funktionieren? Wohl kaum.

[Quelle: Pressemitteilung]

Mobvoi TicWatch Pro 4G im Test: Zweiter Frühling der Wear-OS-Uhr

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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