Oppo Find X5 Lite ist ein Reno7 – aber!

Noch wurde die Oppo Find X5 Series gar nicht offiziell vorgestellt. Doch ein uns sehr bekannter deutscher Leaker hat nun mit dem Oppo Find X5 Lite auch das letzte Smartphone des Trios mit technischen Daten und passenden Bildmaterial freigegeben. Und siehe da: es ist ein umgelabeltes Oppo Reno7. Doch warum uns das nicht so sehr echauffiert wie beim Konkurrenten Xiaomi aka Redmi aka Poco, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Und natürlich alles zum Einsteiger in die X5-Klasse.

 

Das Oppo Find X3 Lite fehlte noch im Trio

Kein Geringerer als Germanys next Top Leaker Roland Quandt ist für die maximale Offenbarung der Oppo Find X5 Series verantwortlich. Okay einige Renderbilder gab es auch schon im Vorfeld von der französischen Front Steve Hemmerstoffer, doch damals gingen wir noch von einer Find X4 Series aus. Konnte doch keiner ahnen, das man in China dem Aberglauben derart heftig frönt, dass man sogar eine Modellreihe überspringt. Anscheinend aber doch. Heute wollen wir uns dem Oppo Find X5 Lite widmen, was praktisch das Trio vervollständigt. Und ein Blick auf technische Daten und dem freundlicherweise von „WinFuture“ zur Verfügung gestellten Bildmaterial geben uns die Bestätigung: es ist ein umgelabeltes Oppo Reno7.

Oppo Reno7

Jenes Mittelklasse-Modell wurde in China mit seinen Kollegen am 25. November offiziell vorgestellt. Auch einen Launch außerhalb von Asien ist von dem Reno7 und Reno 7 Pro seitdem 4. Februar in Indien zu verzeichnen. Dort gibt es das Pro-Modell seit gestern (8. Februar) für umgerechnet 470 Euro und die Basisvariante ab dem 17. Februar für umgerechnet 340 Euro. Ganz so günstig wird es wohl hierzulande nicht, zumal für das Find X5 Pro ersten Gerüchten zufolge 1.249 Euro kosten soll. Also 500 Euro solltet ihr euch schon einstecken, wenn ihr euch das Oppo Find X5 Lite in Deutschland zulegen wollt.

Dafür bekommt ihr dann 6,43 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixel, sowie einer Bildwiederholrate von 90 Hertz, geschützt durch Corning Gorilla Glass 5. Das restliche Gehäuse besteht jedoch aus Polycarbonat. Für den Vortrieb sorgt ein 5G-tauglicher MediaTek Dimensity 900 Octa-Core-Prozessor, mit tatkräftiger Unterstützung von 8 GB RAM und 256 GB internen Programmspeicher. Während auf der Vorderseite Selfies mit 32 Megapixel erstellt werden können, steht auf der oberen linken Rückseite eine vertikal angeordnete Triple-Kamera zur Verfügung. Jedoch ohne „MariSilicon“-Chip, Hasselblad-Logo und speziell geformten Array.

Parallelen zum Xiaomi Redmi K50

Diese definiert sich durch eine 64-Megapixel-Hauptkamera, einer 8-Megapixel-Ultraweitwinkel- und 2-Megapixel-Makro-Optik. Ups – ist das nicht das identische Setup wie für das soeben thematisierte Redmi K50? Apropos Xiaomi: Ich sprach im Abstract darüber warum mich das „umlabeln“ im Fall des Oppo Find X5 Lite nicht weiter tangiert. Ganz einfach – entgegen Xiaomi, die ihr Poco X4 Pro und baugleiche Redmi Note 11 Pro in die europäischen Verkaufsregale drücken wollen, begrenzt sich Oppo auf ein entweder oder.

Um das Paket jetzt noch rund zu machen, sei an dieser Stelle noch der 4.500 mAh starke Akku genannt, welcher sich mit 65 Watt schnell Laden lässt. Eine IP54-Zertifizierung gibt es für das 160,6 x 73,2 x 7,81 Millimeter große und 173 Gramm leichte Smartphone auch noch. Für einen Stereosound hat es leider nicht gereicht. Dafür aber eine „good old“ Audio-Klinkenbuchse. Der aktuelle Stand der Dinge prognostiziert einen Launch Anfang März. Vielleicht auf dem MWC 2022 in Barcelona?

[Quelle: WinFuture]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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