Vivo X Fold S bekommt wohl nur ein kleines Upgrade

Am vergangenen Wochenende hatten wir zum ersten Mal über das mögliche Vivo X Fold S berichtet. Ein Foldable, das zur allgemeinen Überraschung recht kurzfristig nach dem ersten faltbaren Smartphone des chinesischen Konzerns erscheint. Die Vermutung lag nahe, dass das „S“ in der Modellbezeichnung einen neuen Formfaktor ähnlich dem Oppo Find N mit sich bringen wird. Doch ein recht bekannter und zuverlässiger Tippgeber hat da eher schlechte Nachrichten. Seiner Meinung nach werden die Veränderungen des Vorgängers nicht sonderlich groß sein.

 

Das Vivo X Fold S wird ein dezentes Upgrade zum Vorgänger

Das ehemalige BBK-Tochter-Unternehmen hatte uns erst am 11. April im Heimatland China sein erstes Foldable vorgestellt. Das Vivo X Fold haben wir uns natürlich umgehend in die GO2mobile-Redaktion kommen lassen und ausführlich getestet. Dabei konnten hauptsächlich die verbauten Kameras samt Zeiss-Optiken überzeugen. Das faltbare Smartphone hatte schon eine heftige Größe und Gewicht. Ein Umstand, den wir nach der frohen Kunde, das uns in Kürze wohl ein Vivo X Fold S erwarten würde, zuversichtlich stimmte. Würde das „S“ in der Modellbezeichnung für „small“ stehen? Hier nimmt uns nun der meist sehr zuverlässige Tippgeber „Digital Chat Station“ leider den Wind aus den Segeln.

Seiner Meinung nach wird das Fold S recht überschaubare Veränderungen mit sich bringen. Die Rede ist von einem Snapdragon 8+ Gen 1 Octa-Core-Prozessor anstelle dem Vorgänger-SoC (System on a Chip) ohne Plus. Und die festverbaute Energiezelle soll anstelle den 4.600 mAh nun stolze 4.700 mAh liefern. Die Druckbetankung bleibt bei 80-Watt-FlashCharge. Kabellos kann mit bis zu 50 Watt und andere Geräte bis zu 10 Watt geladen werden. Neben der bekannten schwarzen und himmelblauen Version, kommt wohl mit dem Vivo X Fold S noch eine rote Version dazu.

Test the Vivo X Fold S

Es bleibt groß und schwer – dafür aber schnell

Der Rest – und damit meine ich hauptsächlich die Größe von 162 x 74,47 x 14,57 Millimeter (gefaltet) und einem Gewicht von 315 Gramm – bleibt. Hat den Vorteil, dass das nach innen gefaltete AMOLED-Display von Samsung seine Diagonale von knapp 8 Zoll (2.560 x 1.080 Pixel) beibehält. Für mich aber tatsächlich keine Option. Ich tausche mein Daily Driver erst gegen ein kompaktes Foldable. Tatsächlich in meinen Augen ein enttäuschendes Upgrade. Vielleicht soll das Vivo X Fold S aber auch anders als sein Vorgänger global in den Handel gelangen. Dann würde das Ganze schon wieder deutlich mehr Sinn machen. Doch leider ist Vivo nicht gerade als Smartphone-Hersteller besonders preiswerter Exemplare bekannt. Wir werden sehen. Lange dauern soll es ja nicht mehr.

[Quelle: Digital Chat Station | via GSMArena]

Vivo X Fold im Test: Falten für Fortgeschrittene

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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