Apple arbeitet an Geräten für Virtual und Augmented Reality

Geschrieben von

apple-virtual-realityNeben dem Apple iPad, iMac und Macbook is das iPhone der mit Abstand größte Umsatzbringer für das Unternehmen aus Cupertino. Allen Anschein nach ist das Apple aber nicht genug, weswegen man sich nun neuen Bereichen wie Virtual Reality und Augmented Reality widmet. Das Potential der beiden Technologien ist auch dem Konzern von CEO Tim Cook nicht entgangen. Hatten doch zuletzt Microsoft, HTC, Sony, Samsung und auch Oculus überragende Fortschritte auf dem Gebiet gemacht. Zeit das Apple hier nicht wieder hinten ansteht.

Bei der Bekanntgabe der letzten Quartalszahlen sagte Cook, dass er Virtual Reality als eine wirklich coole Technik betrachte. Zwar muss eine solche Aussage noch lange nicht bedeuten, dass Apple tatsächlich erste Unternehmungen in diese Richtung in Angriff nehmen will, aber das irgendwann neue Produkte kommen ist auch nicht zu leugnen.

Laut einem Bericht der Financial Times unter Berufung auf Personen die mit den Plänen vertraut sind, hat Apple tatsächlich die Entwicklung von VR-Geräten in Angriff genommen. Dem US-Konzern ist die Expansion in die neuen Bereiche Virtual und Augmented Reality mehr als nur ernst.

Virtual Reality Headset mit kleinem i

So habe man nicht nur Fachpersonal von Unternehmen und Bildungseinrichtungen abwerben können wie den Virtual Reality Forscher Doug Bowman der Polytechnischen Universität Virginia Tech sowie weitere nicht näher genannte Personen von Lytro oder Microsoft. Letzteres Unternehmen machte vor allem mit der Microsoft Hololens von sich Reden (zum Beitrag), welche die bisher beeindruckendste Brille für Augmented Reality darstellt, wie noch immer eine Minecraft-Demo von der E3 2015 beweist.
Das Video haben wir für euch an dieser Stelle noch einmal eingebunden.

Ob sich die Bemühungen von Apple im Berech Voirtual Reality sowie Augmented Reality auch in diese Richtung bewegt lässt sich derzeit jedoch schwer sagen. Schon vor 10 Jahren begann ein kleines Team auf Anweisungen von Apple-Legende Steve Jobs mit der Erforschung der Möglichkeiten, stellte diese aber nach kurzer Zeit wieder ein. Damals war die Technik insgesamt noch nicht fortgeschritten genug, als das Apple die Versuche weiter verfolgte.

Dieses Mal ist es jedoch anders, denn mit Unternehmen wie PrimeSense, Metaio, Faceshift und Flyby Media hat man sich das nötige Knowhow eingekauft. Flyby Media hatte vor allem dadurch auf sich aufmerksam gemacht, dass man zusammen mit Google an Projekt Tango an einer Technologie zur Ortung in geschlossenen Räumen gearbeitet hat. Insofern verwundert es auch nicht, dass das Team dieses mal mehrere Hundert Personen umfassen soll, um Virtual Reality und Augmented Reality fit zu machen für das iPhone.

Oder der Konzern arbeitet an einer Plattform-unabhängigen Technik für Augmented sowie Virtual Reality, um die potentielle Kundschaft bedeutend zu vergrößern, wobei das eher unwahrscheinlich ist.

Dringend benötigte Innovation

Gerade wegen dem deutlich zurückgehenden Wachstum muss sich Apple Gedanken um die nächsten erfolgreichen Produkte machen. Vor allem wenn Tim Cook in seiner Position als CEO erstmals seit mehreren Jahren vor einen Rückgang für den Umsatz spricht. Von daher braucht es wieder ein Knaller-Produkt wie seinerzeit der iPod, das iPhone oder auch das iPad.

Wie schnell jedoch ein fertiges Produkt gezeigt werden kann bleibt offen. In den letzten Monaten soll es jedoch schon mehrere Prototypen für Augment Reality sowie Virtual Reality Headsets gegeben haben. All das zusammen genommen spricht dafür, dass es Apple dieses Mal bedeutend ernster meint. Für die Konkurrenz in Form der Oculus Rift (zum Beitrag), HTC Vive Pre (zum Beitrag) oder der Samsung Gear VR (zu unserem Test) bedeutet das einen verschärften Wettbewerb – nicht nur auf technischer Ebene.

[Quelle: Financial Times | via AreaMobile]

The following two tabs change content below.
Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*


204 Abfragen in 0,420 Sekunden