Xiaomi Mi Mix 4 soll noch in diesem Jahr endlich erscheinen

Im Grunde hat der chinesische Hersteller mit dem Xiaomi Mi 11 Ultra sein Flaggschiff für dieses Jahr geliefert. Doch der Konzern wäre nicht da wo er jetzt ist, wenn er es dabei belassen würde. So soll das von vielen Fans so lang ersehnte Xiaomi Mi Mix 4 noch in diesem Jahr erscheinen. Bestätigung gibt es von einer chinesischen Zulassungsbehörde, welche auch gleich die ersten Highlights des Premium-Smartphones verrät.

 

Neue Hinweise zu einem Xiaomi Mi Mix 4

Noch im Sommer vergangenen Jahres hatte Xiaomi-CEO Lei Jun den Fans des Mi Mix Konzept-Smartphones große Hoffnung auf einen kurzfristigen Release des Xiaomi Mi Mix 4 in Aussicht gestellt. Zumindest war seine Aussage in einem Interview so zu verstehen, das an einem solchen Smartphone gearbeitet wurde. Wie wir heute wissen, handelte es sich dabei vermutlich um das Xiaomi Mi Mix Fold, welches bislang nur in China erhältlich ist und als das erste offizielle Foldable des Konzerns gilt. Einen Tag davor gab es jedoch das Xiaomi Mi 11 Ultra, welches mit seiner Ausstattung wohl als das amtierende Xiaomi-Flaggschiff einzuordnen ist. Dennoch scheint der Konzern für dieses Jahr in Sachen Premium-Smartphones noch etwas in petto zu haben, wie der Leaker „DigitalChatStation“ erneut in Erinnerung ruft.

Under-Display-Kamera nach wie vor im Gespräch

Denn er hatte bereits Ende Januar den Hinweis gegeben, dass Xiaomi nach wie vor an einem Mi MIX 4 arbeite, welches das erste Xiaomi-Smartphone mit Under-Display-Kamera werden soll. Auch andere Hersteller erwägen die Technologie noch in diesem Jahr in den Handel zu bringen – Stichwort Samsung Galaxy Z Fold3. Xiaomis Technologie unterscheidet sich hauptsächlich darin, dass die Anordnung als auch die Menge an Pixel der Kamera verändert wurde. Dadurch ist es möglich mehr Licht durch die entstandenen Lücken der Sub-Pixel zum Kamera-Sensor durchzulassen. Gleichzeitig wird die Anzahl der horizontalen als auch im vertikalen Anzeigebereich verdoppelt um so die identischen Werte herkömmlicher Methoden zu realisieren. Basierend auf dem neuen Pixel-Layout-Schema verwendet die Under-Display-Camera von Xiaomi einen speziellen Algorithmus, der mehr Komponenten unter den RGB-Subpixeln verbirgt, um die Lichtdurchlässigkeit des Kamerabereichs unter dem Bildschirm weiter zu verbessern.

Diese wie gesagt nicht mehr ganz so neue Information, wird nun durch einen Eintrag eines Xiaomi Smartphones mit der Modellnummer M2106118C bei einer chinesischen Zulassungsbehörde erneut bestätigt. Die Eintragung ist vom 08. Juni 2021 uns somit recht aktuell. Daraus geht ebenfalls hervor, dass im Xiaomi Mi Mix 4 die UWB-Technologie (Ultra-Breitband) verbaut sein wird. Ihr erinnert euch – Apple und sein kleiner Anhänger Namens Apple AirTag. Auch Oppo hat da bereits etwas im Portfolio und das Google Pixel 6 (Pro) soll ebenfalls mit dieser Technologie ausgestattet sein, mit der in Zukunft beispielsweise euer Auto geöffnet und verschlossen werden kann.

HyperCharge mit 200 Watt ist noch zu heftig

Weitere Hinweise liefert der Informant mit einer 120 Watt-Ladetechnologie, welche bereits beim Xiaomi Mi 10 Ultra im vergangenen Jahr zum Einsatz kam (zum Test), bislang aber nie wieder verwendet wurde. Kürzlich hatte Xiaomi dies zu Demonstrationszwecken sogar auf 200 Watt gesteigert, musste aber gleichzeitig feststellen, dass diese Art zu Laden auch schädlich für die Lebensdauer des Akkus ist. So verringern circa 800 HyperCharge-Ladungen die Gesamtkapazität des Akkus um 20 Prozent. Das wäre dann durchschnittlich eine Nutzungszeit von zwei Jahren.

Technische Details gibt es bislang noch nicht, doch ein schneller Snapdragon 888 SoC (System on a Chip) oder der kolportierte Nachfolger in Form eines Snapdragon 888 Plus oder Pro, sollte wohl als gesichert gelten. Vielleicht verbindet Xiaomi die offizielle Qualcomm-Ankündigung eines neuen Flaggschiff-Prozessors sogar mit dem eigenen Release des Xiaomi Mi MIX 4. Wäre nicht das erste Mal das man eine solche Gelegenheit nutzt.

[Quelle: DigitalChatStation | via NotebookCheck]

Xiaomi Mi 10 Ultra im Test: Das Beste vom Besten oder ein Blender?

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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