Huawei Mate Xs 2 ab heute für „günstige“ 2.000 Euro erhältlich

Am 18. Mai hatte uns der verträumte Smartphone-Hersteller aus China das Huawei Mate Xs 2 offiziell vorgestellt. Heut nun kündigt man den Verkaufsstart des Foldables an, welches gleich auf mannigfaltiger Art und Weise zu beeindrucken weiß. Und damit ist nicht nur das auf der Außenseite angebrachte 7,8 Zoll große und faltbare OLED-Display gemeint.

 

Huawei Mate Xs 2 Foldable ab heute erhältlich

Huawei Mate Xs 2

Der chinesische Smartphone-Hersteller, der vermutlich bei den ersten schon in Vergessenheit geraten ist, gibt heute via Pressemitteilung bekannt, dass man das Huawei Mate Xs 2 ab heute für geschmeidige 1.999 Euro in Deutschland kaufen kann. Zu dem Preis kann man natürlich verlangen, dass man von dem lästigen LTE-5G-Netz ausgeschlossen wird, dessen Ausbau hierzulande eh eine Schande ist und einem der Zugang zu dem größten Android-App-Market verwehrt wird. Ach und wenn man schon den Google Play Store meidet, dann doch Google komplett. Also auch keine Plattform übergreifenden Anwendungen wie Gmail, die Google Kontakte oder den Kalender.

Was von mir unfairerweise ins lächerliche gezogen wird, ist vermutlich für normal denkende Menschen nicht mehr nachzuvollziehen. Ganz ehrlich Biden – wenn du den Schwachsinn von Donald Trump schon gut heißt, dann verbiete doch einfach generell Huawei-Smartphones in den USA. Aber lass sie sich frei entfalten. Nothing hat schon freiwillig angekündigt Amerika nicht mit dem Nothing Phone (1) zu beliefern. Was man aber Huawei ankreiden kann, ist der wirklich unverschämte Preis angesichts dem was man da abliefert. Außenliegende faltbare Displays sind wohl aufgrund des leicht angreifbaren Materials die denkbar schlechteste Idee ever.

Dann ist das Vivo X Fold doch nicht so teuer

Während ich so gerade die Specs von dem Huawei Mate Xs 2 so durchgehe, fällt mir auf, dass ich bei meinem ausführlichen Test dem Vivo X Fold eventuell unrecht getan habe. Die 1.600 Euro des ersten Vivo-Foldable sind ja gar nicht so teuer.

Vivo X Fold im Test: Falten für Fortgeschrittene

Nun ja, falls doch wer mit dem Gedanken spielen sollte, das neueste Huawei-Foldable ist mit einem 7,8, beziehungsweise 6,5 Zoll großem OLED-Display ausgestattet. Je nachdem in welchem Faltzustand sich der Gerät befindet. Die Auflösung beträgt 2.480 x 2.200 Pixel bei einer Bildwiederholrate von 120 Hertz (Touch-Sampling-Rate 240 Hz) und ist durch Ultra-Thin-Glass (UTG) besonders kratzunempfindlich produziert worden, sagt Huawei.

Schnellster Prozessor aus dem Jahre 2020

Kameratechnisch bietet man ein Trio aus einer 50-, 13- und 8-Megapixel-Kamera. Als Antrieb kommt der Flaggschiff-Prozessor Snapdragon 888 Octa-Core-Prozessor zum Einsatz. Sonderanfertigung von Qualcomm. Also Flaggschiff-SoC (System on a Chip) im Jahre 2020 und nur mit LTE-4G. Während 8 GB RAM nicht die Welt ist, scheint man beim internen Programmspeicher gute Konditionen bekommen zu haben. Denn hiervon packt man gleich 512 GB rein, welcher zusätzlich mit hauseigener NM-Speicherkarte erweiterbar ist.

Was vergessen? Der Akku. Der hat eine Kapazität von 4.600 mAh und kann mittels 66-Watt-Netzteil entsprechend schnell aufgeladen werden. Bei dem Schnapper-Preis muss das SuperCharge Kabel und Ladegerät aber separat gekauft werden. Generell scheint aber ein Netzteil im Verpackungsinhalt enthalten zu sein.

Update 24/06/22:

Entgegen dem was auf der Homepage steht, informiert uns die deutsche Pressevertretung, das ein 66-Watt-Netzteil inklusive dem entsprechenden Kabel doch mit im Lieferumfang ist.

[Quelle: Pressemitteilung]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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