Xiaomi Redmi K40 Pro im Test: Wenn es mal wieder preiswerter sein soll!

Xiaomi ist allgemein als preiswerter Smartphone-Hersteller bekannt. Doch auch hier sollte man Vorsicht walten lassen. Denn ein Xiaomi Mi 11 ist hierzulande alles andere als günstig. Doch ein genauer Blick auf die Produktpalette offeriert unter anderem das deutlich preisgünstigere Redmi K40 Pro. Auch hier ein Snapdragon 888 Flaggschiff-Prozessor verbaut. Doch was muss man vor dem Kauf beim Importhändler über das Xiaomi-Device wissen? Das soll unser heutige ausführliche Test des nur halb so teurem Smartphones zeigen.

Der heftige Verlust an Marktanteilen von Huawei aufgrund dem nach wie vor bestehenden US-Embargo samt entsprechender Sanktionen, hat Xiaomi einen enormen Wachstumsschub ermöglicht. Kein anderes chinesische Unternehmen hat hierzulande soviel Aufmerksamkeit errungen und konnte dies in Verkaufszahlen entsprechend umsetzen. Andere Unternehmen wie Oppo oder Vivo sind mit ihrem deutschen Produkt-Portfolio eher zurückhaltend.

Doch Sublabels wie Black Shark, Redmi und Poco nutzen mehr Xiaomi–Smartphones als dem Endverbraucher tatsächlich bekannt ist. Denn der durchschaut nicht immer, dass teilweise hinter unterschiedlichen Namen ein und das selbe Produkt lauert. So kann die Redmi K40-Serie zum Teil auch schon unter anderen Bezeichnungen hierzulande erworben werden. Das Redmi K40 ist beispielsweise als Poco F3 erhältlich und das K40 Pro+ als Xiaomi Mi 11i. Nur das von uns nun getestete Redmi K40 Pro ist bislang nur über Importhändler wie TradingShenzhen je nach Speicher ab 457 Euro* erhältlich. Möglich das es noch als Poco F3 Pro erscheint. Aber nichts Genaues weiß man nicht.

Was muss ich bei einem China-Import-Kauf beachten?

Wichtig bei derartigen Importkäufen ist, dass das in Deutschland auf dem Lande häufig verwendete LTE-Band 20 an Bord ist. In unserem Fall ja. Weitere wichtige Merkmale sind ein SafetyNet-Test (Google Service/Zertifizierung) – wichtig wenn man mit Google Pay bezahlen möchte – und die DRM-Info für den Widevine-Level. In unserem Fall Level 1 und für viele wichtig um bei Netflix auch die hochauflösenden Inhalte konsumieren zu können.

 

Für manch einen auch nicht ganz unwichtig, die verfügbaren Sprachen. Während Chinesisch und Englisch als Standard gilt, gibt es auch sogenannte EU-ROMs, welche dann auch unter anderem die deutsche Sprache ermöglichen.

Auch hier gibt es bei dem K40 Pro bereits ein solches ROM, aber aktuell (Stand 09/04/21) nur als Fastboot-Version. Soll bedeuten, Versionsupdates müssen manuell über den PC eingespielt werden. Sobald aber ein TWRP-ROM (Team Win Recovery Project) verfügbar ist, welches automatisch die Updates gewohnt installiert, liefert TradingShenzhen auf euren Wunsch hin das K40 Pro auch mit diesem aus und erledigt den Flash-Prozess für euch. Google-Dienste samt Play Store sind bei TSZ generell vorinstalliert. Das macht auch nicht jeder Importhändler so.

Nun aber zum eigentlichen Hauptdarsteller in unserem heutigen Test.

Design und Verarbeitung

Das 163,7 x 76,4 x 7,8 Millimeter große und 196 Gramm schwere Redmi K40 Pro gibt es in drei Farben. Icy White, Dreamland (Hellblau bis Violett) und Black Damast Steel, für welches wir uns entschieden haben. In der Regel favorisieren wir keine schwarzen Smartphones, da auf Fotos und Videos sehr schlecht die Tasten und Anschlüsse zu erkennen sind. Doch hier hat die Neugierde der Damast-Stahl-Maserung überwogen.

Redmi K40 Pro im Test

 

Und wir können nun sagen, dass sie sehr dezent in der oberen rechten Ecke auf der Rückseite zu erkennen ist, um dann in die Farbe Schwarz überzugehen. Hier hätte Xiaomi ruhig mutiger sein können. Das ist natürlich wie in unserem gesamten Test noch häufiger zu lesen sein wird, mein subjektives Empfinden. Probleme mit Fingerabdrücken gibt es wenig, da trotz glänzender Kunststoff-Rückseite, welche durch ein Corning Gorilla Glass 5 geschützt ist, die Farbe Schwarz das optisch gut kaschiert.

Das Redmi K40 Pro ist relativ dünn, dafür aber recht schwer. Es liegt dennoch sicher in der Hand und ist auch trotz Metallrahmen frei von scharfen Kanten oder Übergängen. Für meine Verhältnisse hätte der auf der rechten Seite im Power- und Standby-Button untergebrachte Fingerabdruck-Sensor ruhig noch ein wenig höher angebracht sein. So liegt bei normaler Handhabung immer der Mittelfinger auf dem Scanner zum Entsperren, was prinzipiell ja kein Problem darstellt. Vermutlich wäre es aber sonst schwierig geworden, die darüberliegenden Lautstärkewippe noch zu erreichen, was jetzt einwandfrei funktioniert.

Auf der Oberseite wird man von insgesamt sechs Bohrungen überrascht. Dahinter ein Mikrofon, ein Infrarot-Sensor und einer von zwei Lautsprechern. Auf der Unterseite ein weiterer Lautsprecher, keine 3,5 Millimeter Audio-Klinkenbuchse (wie auch an anderer Stelle nicht), ein weiteres Mikrofon, eine USB-Type-C-Buchse und der SIM-Tray für zwei Nano-SIM-Karten. Beide gleichzeitig 5G-tauglich.

Allgemein bietet das Redmi K40 Pro Schutz gegen Staub und Wasser nach IP53. Auf der Vorderseite gibt es oben mittig eine Punch-Hole-Frontkamera, welche ungewöhnlich gut im schwarzen Always-on-Display zu sehen ist.

Display

Xiaomi verbaut in dem K40 Pro ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Display. Hierbei handelt es sich um ein E4-Display von Samsung, welches auch in den anderen beiden Modellen der Serie verbaut ist. Die neueste E4-Generation ermöglicht nach eigenen Angaben noch hellere organische Leuchtdioden, bietet mehr Kontrast und Farbgenauigkeit und spart dabei zusätzlich Strom (ca. 15%). Die Auflösung beträgt 2.400 x 1.080 Pixel (FHD+) und bietet eine Bildwiederholrate von 120 Hertz und eine Berührungsabtastrate von 360 Hertz. Wie die Rückseite, wird der Bildschirm durch Corning Gorilla Glass 5 geschützt.

Redmi K40 Pro im Test

Auf dem Datenblatt steht so das Display des K40 Pro dem des Mi 11, welches eine Auflösung von 3.200 x 1.440 Pixel bietet, geringfügig hinterher. In Natura kann ich diesen Unterschied selbst bei einem direkten Vergleich nur schwer ausmachen. Deutlicher wird es da schon zum Display des Oppo Find X3 Pro hin (zum Test). Doch das spielt finanziell mit 1.149 zu 460 Euro in einer komplett anderen Liga.

Hinzu kommt, dass wir hier über ein planes Display verfügen, was statistisch gesehen von euch deutlich mehr favorisiert wird als eines mit seitlichen Abrundungen wie bei dem Xiaomi Mi 11. Ich persönlich finde zwar das „curved Display“ optisch schicker, da so die existierenden Ränder so nahezu verschwinden. Auch die Helligkeit reicht mit angegebenen maximalen 1.300 nits unter direkten Sonnenlicht aus. Im normalen Gebrauch sind maximal 900 nits möglich, was ebenfalls eindeutig der Premiumklasse würdig ist.

Redmi K40 Pro im Test

Bleibt also abschließend zu erwähnen, dass es sich hier um eines der besten Displays in der Preisklasse handelt. Was sich Dank Widevine-Level 1 auch bei Netflix in maximaler Auflösung bemerkbar machen sollte. Natürlich bietet das Redmi K40 Pro einen Always-on-Modus mit den MIUI typischen vielen Einstellungsmöglichkeiten.

Prozessor und Speicher

Das K40 Pro hat anders als das Basismodell den aktuell schnellsten Qualcomm-Prozessor mit dem Snapdragon 888 verbaut. Über die verbauten Kerne, sowie der verbauten Adreno 660 GPU (Graphics Processing Unit) wurden an anderen Stellen genug geschrieben. Thematisieren müssen wir aber, dass das Performancefrüchtchen beim „großen“ Bruder, dem Mi 11 zu leichten Hitzewallungen neigte. Stellt sich natürlich die Frage was unser Kandidat zu einem Stresstest sagt. Denn das er leistungstechnisch über jeden Zweifel erhaben ist, steht außer Frage.

Und siehe da, auch hier gibt es unter Volllast Leistungseinbußen infolge von Frame-Drops (Verlust der anzuzeigenden Bilder pro Sekunde). Allerdings deutlich weniger als beim Mi 11, das in extremen Bedingungen 50 Grad Celsius erreichte. Da bleibt unser Redmi K40 Pro mit gemessenen 43,4 Grad Celsius deutlich gelassener.

Um hier keinen falschen Eindruck zu erwecken: Ihr werdet vermutlich, sofern ihr das K40 Pro nicht für ein ESL Pro-Liga-Turnier verwendet, von genannten Problemen nichts spüren oder gar sehen. Dennoch sollte dieser Fakt in einem seriösen Test zumindest einmal genannt werden. Somit dürften die Unterschiede zum kleineren Snapdragon 870 verschwindend gering sein.

Das Redmi K40 Pro gibt es in unterschiedlichen Speicherkonfigurationen. Im Angebot stehen 6/128, 8/128 und 8/256 GB RAM und Arbeitsspeicher. Dabei handelt es sich um die aktuell neueste Generation mit LPDDR 5 Arbeitsspeicher und UFS 3.1 Programmspeicher. Hier werden bis zu 1,44GB/s Lese- und 700MB/s Schreib-Geschwindigkeit gemessen. Ohne Frage superschnell und ganz klar im deutlichen Vorteil gegenüber einer Speicherkarte. Vermutlich der Grund warum diese auch nicht unterstützt wird. Die 12 GB Arbeitsspeicher gibt es jedoch nur beim Redmi K40 Pro+ aka Xiaomi Mi 11i. Dürfte aber im täglichen Gebrauch keinen Unterschied machen.

Redmi K40 Pro from Xiaomi

Auch hier abschließend: Nahezu konkurrenzlos bei dem Preis!

Kamera des Redmi K40 Pro

Wer sich unseren Test bis hierher aufmerksam durchgelesen hat, wird sich vermutlich wie wir die Frage stellen, wie denn ein gleichwertiges, beziehungsweise teilweise sogar besseres Smartphone nur die Hälfte kosten kann? Nun, dann solltet ihr euch noch unseren Kameratest gönnen. Denn hier wird zum ersten Mal Kritik am K40 Pro laut. Wer unseren großen Kamera-Vergleichstest schon gelesen hat, weiß vermutlich schon was jetzt kommt. Doch wie immer zuerst die technischen Daten der Kamera-Hardware.

Die Hardware

Xiaomi verbaut eine Triple-Kamera in allen drei K40-Modellen. Das Pro bildet dabei das Mittelfeld, was sich auch in der Tat bei dem Kamera-Setup am deutlichsten zeigt. Für die Hauptkamera verbaut Xiaomi einen 64-Megapixel-IMX686-Sensor von Sony. Dieser bietet eine maximale Blende von f/1.9. Der zweite Sensor ist ein 8-Megapixel-IMX355, ebenfalls von Sony. Er wird als Ultra-Weitwinkelkamera eingesetzt und bietet ein Sichtfeld von 119 Grad, bei einer Blende von f/2.2.

Das Trio wird mit einem 5-Megapixel-s5k5e9-Sensor von Samsung abgerundet. Hierbei handelt es sich um einen Tele-Makro-Kamera, welche eine Blende von f/2.4 bietet und gemeinsam mit der Primärkamera eine digitale 10-fache Vergrößerung mit einer adaptiven Brennweite von 50 Millimeter ermöglicht. Keiner der Kameras bietet eine optische Bildstabilisierung. Die Frontkamera ist oben mittig im Display (Punch Hole) verbaut. Hierbei handelt es sich um einen 20-Megapixel-s5k3t2-Sensor von Samsung.

Redmi K40 Pro im Test

Tagesaufnahmen

Wer überwiegend Aufnahmen bei Tage oder guter Ausleuchtung mit seinem Smartphone macht und machen will, wird mit dem K40 Pro gut zurecht kommen. Denn diese Ergebnisse können durchaus überzeugen. Ein hoher Detailgrad, eine sehr gute Dynamik, Kontrast und Farbtreue. Sogar das seitliche ausbrennen, was man von anderen Smartphone-Kameras in der Preisklasse her kennt, kann man hier getrost vergessen.

Weitwinkel-Aufnahmen

Das genaue Gegenteil  machen die Weitwinkel-Aufnahmen. Wenn man Pech hat, erhält man zwei unterschiedliche Aufnahmen wenn man im Weitwinkel oder unter normalen Bedingungen fotografiert. Es soll auch schon vorgekommen sein, das komplette weiße Wolken am Himmel einfach fehlten.

Makro-Aufnahmen

Hierfür ist die 5 Megapixel auflösende Tele-Makro-Kamera von Samsung verantwortlich. Hier scheint es sich um den identischen Sensor wie im Mi 11 zu handeln, was schon in unserem Kamera-Vergleichstest zu großer Verwunderung gesorgt hat. Denn diese Nahaufnahmen haben uns überraschenderweise sehr gut gefallen. Man kommt ziemlich nah an sein Motiv ran und erhält ein scharfes und farbintensives Ergebnis.

Nachtaufnahmen

Und weiter geht es in unserer Achterbahnfahrt der Kamera-Ergebnisse. Auf dem Smartphone wissen Nachtaufnahmen noch zu gefallen. An die künstlich überzeichneten Farben hat man sich als Xiaomi-Nutzer vermutlich schon gewöhnt und vielleicht auch schon als eine Art Kunsteingriff zu lieben gelernt. Doch schaut man sich die Ergebnisse auf dem PC einmal im Detail an, dann wird schnell deutlich das es an Details fehlt und Passagen ohne jegliche Beleuchtung geradewegs absaufen. Schade, das Ergebnis ist nur Mittelklasse.

Kamera-Fazit

Besinnen wir uns der Tatsache, das es sich bei dem Redmi K40 Pro um ein Smartphone für knapp 460 Euro handelt, dann sind die Kamera-Ergebnisse komplett okay. Ja bei Tages- und Makro-Aufnahmen sogar besser als das. Betrachtet man das K40 Pro aber aufgrund der restlichen Ausstattung als Flaggschiff, dann hinken die Kamera-Ergebnisse insgesamt hinterher.

Akku

Das Redmi K40 Pro hat wie seine Serien-Kollegen einen 4.520 mAh starken Akku verbaut. Das ist nur gering weniger als die 4.600 mAh des Xiaomi Mi 11. Dennoch steht das K40 Pro in seiner Gesamtleistung deutlich besser da. Bei einer durchschnittlichen Nutzung von 3-4 Stunden am Tag, sind auch durchaus zwei Tage Betrieb ohne den Drang zur Steckdose möglich. Somit beträgt die kontinuierliche Akku-Laufzeit circa 9 Stunden.

Allgemein wird häufig die Bildwiederholrate von 120 Hertz für einen erhöhten Energieverschleiß verantwortlich gemacht. Beim K40 Pro besteht jedoch nur die Wahl zwischen 120 und 60 Hertz. Und eine Nutzung von 60 Hertz hat nicht eklatant bessere Werte aufweisen können, sodass die niedrige Frequenz gerechtfertigt wäre.

Das K40 Pro kann mit maximalen 33 Watt geladen werden. Das Netzteil liegt dem Lieferumfang bei. TradingShenzhen packt sogar einen Adapter für die deutsche Steckdose gratis bei. Ein vollständiger Ladevorgang dauert knapp 50 Minuten. Wer nur mal 10 Minuten zwischenladen möchte, bekommt in etwas 30 Prozent Energie gutgeschrieben. Kabelloses Laden bietet das Redmi K40 Pro leider nicht.

Sicherheit und Software

Xiaomi verbaut den Fingerpint-Scanner nicht im Display, was man vermutlich bei einem AMOLED-Display erwartet hätte, sondern auf der rechten Seite im Power- und Standby-Button. Ich persönlich mag diese Position nicht sonderlich und favorisiere den Sensor unter dem Panelglas. Dennoch sprechen die Fakten dagegen. Denn der Sensor an der Seite ist nicht nur schneller, sondern auch zuverlässiger. Zu allem „Übel“ auch nutzbar wenn das Smartphone auf dem Schreibtisch liegt. Alternativ kann das Smartphone aber auch via Gesichtsscan entsperrt werden.

Redmi K40 Pro im Test

Ich hatte es eingangs schon erwähnt, dass wir das Redmi K40 Pro mit dem Original-ROM in englischer Sprache getestet haben. Wir warten noch auf das TWRP-Global-ROM. Das bedeutet neben der MIUI 12 Benutzeroberfläche, Android in der Version 11. Mit dem Global-ROM bekommt man jedoch automatisch MIUI 12.5.

Wer der englischen Sprache mächtig ist und diese so vielleicht auch gleich täglich trainieren möchte, wird sich einige vorinstallierte chinesische Anwendungen entledigen müssen. Wenn nicht deinstallieren, dann zumindest entsprechende Berechtigungen für die Benachrichtigungen entziehen, da die in chinesischer Sprache eingeblendet werden. Gleiches gilt für den „App Vault“, praktisch das „Google Discover “ von Xiaomi, welches auf chinesisch für die meisten von uns vermutlich wenig Sinn macht.

Redmi K40 Pro im Test

Pro und Contra

Pro

  • Überragendes Display
  • Sehr gute Tages- und Makro-Aufnahmen
  • Snapdragon 888
  • Netzteil inklusive
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Contra

  • Kein microSD-Karten Support
  • Frame-Drops unter Volllast
  • Durchschnittliche Nacht- und Weitwinkel-Aufnahmen
  • Deutsche Sprache nur nach flashen des EU-ROMs möglich

Das Fazit des Redmi K40 Pro

Das Redmi K40 Pro ist in China für einen umgerechneten Preis von 350 Euro erhältlich. Hierzulande über Importhändler wie TradingShenzhen inkl. Zoll und Gebühren etwas teurer. Für diesen Preis bietet das Xiaomi-Smartphone nahezu konkurrenzlos ein überragendes AMOLED-Display, den amtierenden Flaggschiff-Prozessor von Qualcomm und schnellen Speicher bis zu 256 GB. Im Grunde unschlagbar, wenn da nicht ein kleiner Haken an der Sache wäre. Und das ist ausgerechnet die Kamera. Bei Tageslicht- und Makro-Aufnahmen kein Problem. Aber Weitwinkel-, Zoom- und Nachtaufnahmen sind eines Flaggschiffs wie es das Redmi K40 Pro hätte sein können, nicht würdig.

Redmi K40 Pro im Test

Wer über diesen „kleinen“ Kritikpunkt hinwegschauen kann, dürfte mit dem K40 Pro einen echten Schnapper machen. Ein Vergleichsprodukt in dieser Preislage und mit der Ausstattung zu finden, dürfte dem potentiellen Kunden schwer fallen. Das Global-ROM in der Fastboot-Version und deutscher Sprache ist bereits verfügbar. Als TWRP-ROM, mit automatischen System-Updates, sollte es auch nicht mehr fern sein.

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Test Redmi K40 Pro
  • 8.5/10
    Hardware - 8.5/10
  • 8.3/10
    Verarbeitung - 8.3/10
  • 5.9/10
    Software - 5.9/10
  • 9.1/10
    Performance - 9.1/10
  • 7.4/10
    Kamera - 7.4/10
  • 8.5/10
    Akku - 8.5/10
  • 9.6/10
    Preis/Leistung - 9.6/10
8.2/10

Kurzfassung

Das Redmi K40 Pro ist mit seinem Snapdragon 888 und dem überragenden Samsung E4-Display zu einem Preis von 350 Euro ein absoluter Geheimtipp. Abstriche muss man jedoch beim Import-Aufpreis, dem Flashen eines EU-ROMs und der Kamera-Qualität bei Nacht- und Weitwinkelaufnahmen machen. Wer damit gut leben kann, macht mit dem Redmi K40 Pro von Xiaomi nichts verkehrt.

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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